Berlinale 2023 – Special: Im Apartment einer Prostituierten werden die Schicksale aller Hauptfiguren zusammengeknotet. Soi Cheangs Thriller Mad Fate macht aus seiner Hyperkonstruiertheit keinen Hehl. Über einen selten gewordenen Vertreter alter Hongkong-Filmvibes. Filmkritik
Franz Rogowski sieht im tranceartigen Fremdenlegionärs-Drama Disco Boy einen Geist, ehe er selbst zu einem wird. Filmkritik
Am vierten Tag der Berlinale machen wir uns Sorgen um die Sprache Ingeborg Bachmanns, das filmische Vermächtnis Sisis und das Verhältnis von Bild und Gewalt in der Fremdenlegion. Special
VoD: Paul B. Preciado, Ikone der Queertheorie, liest Virginia Woolfs Orlando wie die eigene Biografie. Was in dem Roman schon drinsteckt über Transition und Nicht-Binarität und wo er ergänzt werden müsste, erkundet sein erster Film – clever, spaßig, ernsthaft. Filmkritik
Bas Devos braucht nur eine Suppe, um einen Film zusammenzuhalten. Über Here und seinen geerdeten Animismus – und ein Plädoyer für einen zu wenig bekannten Filmemacher. Filmkritik
Amazon Prime: John Trengove schickt einen schmächtigen Jungen in einen Männerkult, und schon eskalieren Jesse Eisenbergs Ticks. Manodrome will Untersuchung unserer Welt sein, greift dafür aber ganz schön in die Tasten. Filmkritik
Endlich ist es soweit, die nervöse Männlichkeit kehrt in die Berlinale ein: Auf dem Festival begegnen sich ein realer Jesse Eisenberg, ein fiktiver Michael Cera und ein vielfacher Orlando. Special
Erste Eindrücke zu Filmen aus dem Programm der Berlinale: Heute über Fragen der Repräsentationspolitik in den ersten drei Wettbewerbs-Beiträgen von Matt Johnson, Rolf de Heer und Emily Atef. News
Berlinale 2023 – Wettbewerb: Eine Frau in einem Käfig in der Wüste – und dann noch Pandemie und Postapokalypse. Rolf de Heer will ziemlich viel. Seine dystopische Rassismus-Parabel The Survival of Kindness ist aber am stärksten, wenn am wenigsten passiert. Filmkritik
Jeder muss sein altes Leben hinter sich lassen. Emily Atef begibt sich auf einen ostdeutschen Bauernhof im Nachwendesommer und sucht nach so großen Gefühlen und Wendungen, wie es sie nur im Kino gibt. Das Wunder ist, dass das wirklich hinhaut. Filmkritik