Kino-Empfehlungen

Love, Simon – Kritik

USA 2018. Regie: Greg Berlanti. Mit: Katherine Langford, Nick Robinson
Start:

Die Unbestimmbarkeit durchdringender Blicke: Um seine Coming-out-Geschichte fürs große Publikum zu erzählen, braucht Greg Berlanti einen Helden, der so unauffällig wie möglich ist. Dabei ist es gerade die Normalität in Love, Simon, die immer wieder in Frage gestellt wird. weiter 

The Rider – Kritik

USA 2017. Regie: Chloé Zhao. Mit: Brady Jandreau, Tim Jandreau
Start:

Wofür es sich zu überleben lohnt. Chloe Zhao beobachtet in ihrem Rodeo-Film The Rider einen jungen Mann, der nicht mehr tun soll, was er als Einziges tun will. weiter 

Hereditary - Das Vermächtnis – Kritik

USA 2018. Regie: Ari Aster. Mit: Toni Collette, Gabriel Byrne
Start:

Der US-Regisseur Ari Aster wagt sich an eine Neuinterpretation des Horrorkinos als bürgerliches Familiendrama. Sein viel beachteter Debütfilm Hereditary – Das Vermächtnis setzt dabei weniger auf eine möglichst überraschende Auflösung als auf ein sich allmählich ausbreitendes Unbehagen. weiter 

Aus einem Jahr der Nichtereignisse – Kritik

D 2017. Regie: Ann Carolin Renninger, René Frölke
Start:

Eine alte Kamera guckt auf einen alten Mann: Ann Carolin Renninger und René Frölke liefern mit ihrem Jahr der Nichtereignisse ein großartiges Bildereignis mit skurrilem Prinzip.  weiter 

12 Tage – Kritik

F 2017. Regie: Raymond Depardon
Start:

In 12 Tage klagt der große französische Dokumentarist Raymond Depardon die Zwangsinternierung psychisch Kranker an. Dabei vertraut er auf die geheimnisvollen Kräfte des Films, Sprachen jenseits der Worte zu finden. weiter 

Die Tragödie der Belladonna – Kritik

JP 1973. Regie: Eiichi Yamamoto
Start:

Die Hexe als Kämpferin der Frauen und Ärztin des Volkes. Im Rahmen seiner Wiederveröffentlichung japanischer Klassiker erinnert der Verleih Rapid Eye Movies an ein in Vergessenheit geratenes Meisterwerk des Animationsfilms. weiter 

Feinde - Hostiles – Kritik

USA 2017. Regie: Scott Cooper. Mit: Christian Bale, Rosamund Pike
Start:

Das Wiegenlied vom Indianerkrieg. Scott Cooper blickt versteinert auf die Ausläufer eines Massenmordes und findet Regungen in den ebenso versteinerten Gesichtern seiner männlichen Hauptfiguren. Schließlich schenkt er beiden Seiten eine Utopie. weiter 

In den Gängen – Kritik

D 2018. Regie: Thomas Stuber. Mit: Franz Rogowski, Sandra Hüller
Start:

Thomas Stuber schickt einen wortkargen jungen Mann auf Probe in einen Großmarkt. In den Gängen verliebt sich dieser bald in eine Kollegin – und fährt ganz schön viel Gabelstapler. weiter 

Hagazussa - Der Hexenfluch – Kritik

D, Ö 2017. Regie: Lukas Feigelfeld. Mit: Aleksandra Cwen, Celina Peter
Start:

Dogmen des Wahns: In Hagazussa ziehen dunkle Pestbeulen und das helle Licht einer christlichen Dorfgemeinschaft den Verstand einer jungen Frau in die Abgründe des Wahnsinns. weiter 

Mamma Mia! – Kritik

GB, USA 2008. Regie: Phyllida Lloyd. Mit: Meryl Streep, Amanda Seyfried
Start:

Vergesst Sex and the City: Mit viel Gefühl und Tanz wirft sich Mamma Mia! in die Arme eines Abba-gläubigen Publikums – und präsentiert sich als ultimatives Chick-Flick des Sommers. weiter 

Isle of Dogs – Kritik

USA 2018. Regie: Wes Anderson. Mit: Scarlett Johansson, Bryan Cranston
Start:

Wes Anderson bringt im fernen Japan mit strenger Ästhetik, gegen den Willen eines Diktators und doch vorbei an den Untiefen der politischen Allegorie zusammen, was zusammen gehört: den besten Freund und die dazugehörigen Menschen. weiter 

Die Sanfte – Kritik

F 2017. Regie: Sergei Loznitsa. Mit: Vasilina Makovtseva, Sergei Kolesov
Start:

Einfach mal nichts sagen und sich treiben lassen, in den Abgrund, vors Schloss von Kafka, durch die sibirischen Straßen von Marx und Hegel bis zum Jüngsten Gericht. Sergei Loznitsa geht aufs Ganze. weiter 

Bonjour Paris – Kritik

F 2017. Regie: Léonor Séraille. Mit: Laetitia Dosch, Souleymane Seye Ndiaye
Start:

In ihrem Debüt Bonjour Paris lässt Léonor Serraille eine fallengelassene Muse durch Paris streunen und ihr Leben aus den Annahmen anderer selbst komponieren. weiter 

7 Tage in Entebbe – Kritik

GB 2018. Regie: José Padilha. Mit: Rosamund Pike, Daniel Brühl
Start:

In seinem Film über eine spektakuläre Befreiungsaktion der israelischen Regierung stilisiert José Padilha Soldaten zu Tänzern. Doch hinter den mitreißenden Choreographien aus 7 Tage in Entebbe verbirgt sich ein Plädoyer für den Zweifel. weiter