Kino-Empfehlungen

Call Me by Your Name – Kritik

IT, F, BR 2017. Regie: Luca Guadagnino. Mit: Elena Bucci, Vanda Capriolo
Start:

Jede Berührung ein nicht einzuhaltendes Versprechen. Luca Guadagnino lehrt seinen jugendlichen Protagonisten, dass das Leben aus nichts als Teasern besteht.  weiter 

Auslöschung – Kritik

USA, GB 2018. Regie: Alex Garland. Mit: Natalie Portman, Jennifer Jason Leigh
Start:

Wenn alles einfach wild mutierte: Alex Garland schickt eine Gruppe von fünf Frauen in höchstes Gefahrengebiet, um statt dem Weltschmerz einen Weltkrebs zu bekämpfen oder wenigstens eins mit ihm zu werden. Auslöschung ist ein utopischer Albtraum auf Zellebene. weiter 

The Terror – Kritik

USA 2018. Regie: Tim Mielants, Edward Berger .... Mit: Jared Harris, Tobias Menzies
Start:

Kälte, die die Haut vom Fleisch zieht: Die Serie The Terror folgt der Franklin-Expedition in die arktische Nacht, wo die Hybris der britischen Admiralität mit dem eisigen Hammer des Horrorgenres zerschlagen wird. weiter 

Shape Of Water - Das Flüstern des Wassers – Kritik

USA 2017. Regie: Guillermo del Toro. Mit: Michael Shannon, Michael Stuhlbarg
Start:

Kalter Krieg mit Zuckerkruste: In The Shape of Water erzählt Guillermo del Toro von der Liebe zwischen einer stummen Putzkraft und einer Sumpfkreatur. Dabei öffnet er nicht nur eine Tür ins Reich der Fantasie, sondern zeigt auch, warum es diese Tür geben muss. weiter 

Wind River – Kritik

GB, USA, CA 2017. Regie: Taylor Sheridan. Mit: Elizabeth Olsen, Jeremy Renner
Start:

Rhapsodie in Weiß: Rauchendes Mündungsfeuer im Schnee oder die Todessehnsucht des unsichtbaren jagenden Mannes. Taylor Sheridans Wind River ist The Searchers reloaded unter verkehrten Vorzeichen. weiter 

The Woman Who Left – Kritik

PH 2016. Regie: Lav Diaz. Mit: Charo Santos-Concio, John Lloyd Cruz
Start:

Wie kann man an einen Gott glauben, der so viel Leid zulässt? In seiner in Venedig mit dem Hauptpreis prämierten Tolstoi-Adaption lässt Lav Diaz seine Heldin an die Grenzen ihrer Barmherzigkeit kommen. weiter 

The Disaster Artist – Kritik

USA 2017. Regie: James Franco. Mit: Alison Brie, James Franco
Start:

„Haha! What a story, Mark!“ – James Francos The Disaster Artist über den „schlechtesten Film aller Zeiten“ will selbst gar kein eigenständiger Film sein. Aber der Mond ist ja auch ganz schön, obwohl er nicht aus eigener Kraft leuchtet. weiter 

A Thought of Ecstasy – Kritik

D, USA, CH 2017. Regie: Rolf Peter Kahl. Mit: Deborah Kara Unger, Rolf Peter Kahl
Start:

RP Kahls A Thought of Ecstasy zeigt wie Hitchcocks Vertigo einen Mann, der Opfer seiner Wünsche und seiner Lust wird, und lotet in einem assoziativen Fluss die Potenziale seiner Begierde aus – mit einer gewissen Freude am Flutschigen und Drastischen. weiter 

On the Beach at Night Alone – Kritik

ROK 2017. Regie: Hong Sang-soo. Mit: Seo Young-hwa, Jeong Jae-yeong
Start:

Neu auf MUBI: Location Scouting mit Liebe. Hong Sang-soo folgt einer hungrigen Schauspielerin nach Hamburg und an die koreanische Ostküste. Zwischendurch wird sie einfach geklaut – und kommt im Kino wieder zu sich. weiter 

Beach Rats – Kritik

USA 2017. Regie: Eliza Hittman. Mit: Harris Dickinson, Toni D'Antonio
Start:

Nach ihrem tollen Debütfilm It Felt Like Love erhält sich Eliza Hittman ihren intimen Blick auf männliche Körper, verschiebt ihr Interesse aber auf ein Begehren, das sich verstecken muss. Das hat dramat(urg)ische Folgen für ihr Kino des Unsouveränen. weiter 

It Comes at Night – Kritik

USA 2017. Regie: Trey Edward Shults. Mit: Joel Edgerton, Kelvin Harrison Jr.
Start:

Ein Zombiefilm fast ohne Zombies. Das post-apokalyptische Kammerspiel It Comes at Night von Trey Edward Shults gehört zu den wichtigsten Werken einer neuen Welle anspruchsvoller US-amerikanischer Indie-Horrorfilme. weiter 

Your Name. Gestern, heute und für immer – Kritik

JP 2016. Regie: Makoto Shinkai. Mit: Ryûnosuke Kamiki, Mone Kamishiraishi
Start:

Zwei Teenager tauschen Körper, Geschlecht und Identität und träumen das Leben des anderen. Bis ein Komet einschlägt und den Traum beendet. Doch im Kosmos von Your Name kann schon ein Haarband zwei getrennte Universen wieder verbinden. weiter