Werkschau von Andrei Tarkovski in München

Zum 20. Todestag des sowjetischen Filmregisseurs und Autoren Andrei Tarkovski (Andrej Rubljow, 1969, Solaris, 1972, Stalker, 1979) veranstaltet das Filmmuseum München vom 5. bis zum 7. Januar eine Werkschau. Insgesamt acht Filme von und über den Regisseur stehen auf dem Programm. Wie das Onlineportal kino-zeit berichtet, stellt die Hommage des Filmmuseums einige der Kinofilme Tarkovskis vor, die in neuen untertitelten Filmkopien für die Sammlung des Museums erworben wurden. Darunter befinden sich auch seltene Stücke wie Tarkovskis Erstling, der Kurzfilm Ubijcy – Die Killer (Ubiitsy, 1956), den er während seiner Studienzeit an der Moskauer Filmhochschule realisierte, Tempo di viaggio – Reisezeit (1983), der einzige Fernsehfilm, für den der Regisseur hinter der Kamera stand, sowie die wenig bekannte Drehbucharbeit Schlangen! (Beregis, zmey!, 1979). Zwei Dokumentarfilme von Chris Marker und Aleksandr Sokurov blicken hinter die Kulissen auf das Leben des Ausnahmeregisseurs. Andrei Tarkovski war am 29. Dezember 1986 im Alter von nur 54 Jahren in Paris an Lungenkrebs verstorben und hinterließ ein Werk von sieben großen Kinofilmen. Zu den Bewunderern seiner Arbeiten zählten sich auch Frederico Fellini und Ingmar Bergman. Letzterer sagte über ihn: „Tarkovski bewegt sich im Raum der Träume. Ich pochte mein ganzes Leben lang an die Pforte jener Orte, an denen er sich mit solcher Evidenz bewegt.“ Weitere Informationen zur Werkschau sowie zu anderen Veranstaltungen im Filmmuseum München sind hier zu finden.

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