Snakes on a Plane trotz Hype mit schwachem Boxofficestart
Der Hype um Snakes on A Plane hatte im vergangenen Jahr mit einem Blogeintrag des Drehbuchautoren Josh Friedman (Krieg der Welten, War of the Worlds, 2005) begonnen - der letztendlich gar nicht an dem Projekt mitwirkte. Bald wurde „Snakes on a Plane“ zum geflügelten Wort und New Line Cinema startete die ausgefallenste Internetwerbekampagne seit The Blair Witch Project (1999). Es begann mit einem Musikausschreiben, den folgenden Videos und führte über Drehbuchmitarbeit der Fans via Internet sowie entsprechender Nachdrehs bis hin zu spektakulären werbewirksamen Auftritten des Hauptdarstellers Samuel L. Jackson (Pulp Fiction, 1994, Coach Carter, 2005), auf dessen Leinwandpersona die Dialoge des kolportageartigen Drehbuchs zugeschnitten wurden. Eine Comicbuchversion sowie ein Sachbuch über das Internetphänomen Snakes on a Plane sind rechtzeitig zum US-Start am vergangenen Wochenende auf den Markt gekommen. Doch ausgerechnet der verlief enttäuschend – gerade einmal fünfzehn Millionen Dollar und nicht die prognostizierte doppelte Summe und damit das Budget spielte der Film von David R. Ellis ein. So ganz funktioniert die Gleichschaltung von Internet und Kino also noch nicht…



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