Luc Besson hört auf

Luc Besson (Im Rausch der Tiefe, Le Grande Bleu, 1988; Angel-A, 2005) will den Regiestuhl für immer verlassen. Am Montag sagte der Filmemacher dem französischen Radiosender RTL, sein neuestes Werk Arthur und die Minimoys (Arthur and the Minimoys), das am 11. Januar 2007 in Deutschland starten soll, werde zugleich auch sein letztes als Regisseur sein. Mit dem CGI-Animationsfilm gehen insgesamt zehn Regiearbeiten auf das Konto von Besson, der mit Leon – Der Profi (The Professional, 1994) und Das Fünfte Element (The Fifth Element, 1997) international Erfolge feierte. Der Regisseur selbst über seine Filme: „Sie sind meine zehn kleinen Babies. Ich liebe sie alle.“ Besson sprach von einem Zyklus, der nun abgeschlossen sei. Er wolle sich künftig mehr um soziale Anliegen, insbesondere um Jugendliche in den Banlieues kümmern, wofür auch eine Stiftung in Planung sei. Associated Press zitiert den Filmemacher mit den Worten: „Ich will mich ein wenig um meine Mitmenschen kümmern. Ich will mich ein wenig um meinen Planeten bemühen.“ Ob Besson, der ohnehin in den letzten Jahren vermehrt als Produzent und Autor in Erscheinung trat (Taxi-Reihe, 1998 – 2007, Bandidas, 2006), damit der gesamten Filmbranche oder lediglich dem Regiefach den Rücken zukehren wird, ist jedoch noch unklar.

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