Lars von Trier plant Horrorfilm
Lars von Trier, der seinen neuesten Film, die Komödie The Boss of It All (Direktøren for det hele) mit Jean-Marc Barr und Iben Hjejle gerade beim Kopenhagener Filmfestival vorstellte, hat sein nächstes Regieprojekt angekündigt: Einen Horrorfilm mit dem Titel Antikrist. Im Zentrum des Films steht ein amerikanischer Wissenschaftler, der in der Natur böse Mächte zu erkennen glaubt und sich deshalb in psychiatrische Behandlung begibt. Bereits 2004, während der Postproduktion zu Manderlay, hatten von Trier und sein Zentropa-Partner Peter Aalbek Jensen über das kommerziell angelegte Projekt gesprochen, welches der Regisseur „zur Rettung seiner Privatökonomie“ in Angriff nehmen wolle. Konkret wurde es aber erst jetzt: Von Trier hat vor, den Film nächsten Sommer zusammen mit Jensen auf Englisch zu realisieren. Wasington, der nach Dogville (2003) und Manderlay dritte Teil der US-Trilogie des dänischen Regisseurs, bleibt in der Planung. Antikrist wird nicht der erste Horrorausflug für von Trier, zeichnete er doch bereits für die Miniserie Geister (Riget, 1994) sowie deren Fortsetzung Geister 2 (Riget II, 1997) verantwortlich.




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