Interfilm 2012
Vom 13. bis 18. November wird in der Hauptstadt wieder ausgiebig dem filmisch Kurzen gefrönt.

Ab Dienstag zeigt das 28. Internationale Kurzfilmfestival Berlin, kurz interfilm, über 500 Kurzfilme aus 71 Ländern. Neben dem vor allem in der Sektion Animationsfilm sehr umfangreichen Internationalen Wettbewerb und dem von critic.de-Autor Danny Gronmaier mitkuratierten Deutschen Wettbewerb präsentiert das Festival mit Green Screen erstmals ein Wettbewerbsprogramm zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Heißkalt geht es bei den Länderschwerpunkten zu: interfilm holt Werke aus Island und Subsahara-Afrika nach Berlin, letztere in Kooperation mit dem parallel im Kino Arsenal stattfindenden Afrikamera-Festival. Abseits des das Festival dominierenden narrativen Kurzfilms beweist das Programm Transitions, dass es in experimentelleren Gefilden der Gattung nicht nur um abstrakte Noise-Formen gehen muss. Filme ohne Schnitt nimmt das Spezialprogramm One Shot Wonder in den Blick und macht klar, dass diese vermeintlich sehr einfach zu definierende Kategorie durchaus eine Vielzahl von Spielarten zulässt. Der One Shot bleibt dabei nicht nur bloßer ästhetischer Effekt, sondern wird als poetologisches wie rhetorisches Konzept bearbeitet.
Mehr Infos zu den zahlreichen weiteren Programmen und Events gibt es hier.




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