Dokfestival Leipzig
Zum 49. Mal startete vorgestern mit dem Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm das größte Dokumentarfilmfestival Deutschlands. 1955 vom Club der Filmschaffenden der DDR gegründet, stellte es das erste unabhängige Filmfestival der Deutschen Demokratischen Republik dar. Auch heute noch versteht sich das Festival als Brücke zwischen ost- und westeuropäischem Film. Diesmal konkurrieren 19 Dokumentarfilme und 48 Animationsfilme im internationalen Wettbewerb um den jeweils vergebenen Hauptpreis, die Goldenen Taube. Sonderreihen befassen sich dieses Jahr mit dem arabischen und baltischen Dokumentarfilm sowie mit den Grenzgängern des Genres in der Rubrik „Fake“, die ein Auge auf fiktionale Dokumentarfilme wirft. Zwei Hommagen widmen sich Leben und Wirken von Allan King und Hans-Dieter Grabe. Des Weiteren zeigt man DEFA-Trickfilmklassiker für Kinder. Eine vom Bundesarchiv-Filmarchiv konzipierte Retrospektive 2006 beschäftigt sich mit der klassischen deutschen Filmavantgarde und verfolgt deren Spuren im Experimentalfilm der DDR und der Bundesrepublik Deutschland. Das Dokfestival Leipzig läuft bis zum 5. November.




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