Das Leben der Anderen Oscar-Kandidat

Florian Henckel von Donnersmarcks Abräumer Das Leben der Anderen ist der diesjährige deutsche Beitrag im Wettbewerb um den Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film. Die von German Films einberufene unabhängige Fachjury, die den Film nominierte, begründete ihre Entscheidung wie folgt: „Der Film zeigt auf eindringliche Weise nicht nur ein Kapitel aus der Geschichte des geteilten Deutschlands, sondern einen Menschen, der durch die Beobachtung des Lebens der Anderen sein eigenes Leben findet.“ Das Stasi-Drama hatte zuletzt am vergangenen Donnerstag den Gilde-Filmpreis in Leipzig für den besten deutschen Film gewonnen. Am 23. Januar 2007 entscheidet sich dann, ob auch die Academy of Motion Pictures Arts and Sciences in den deutschen Lobgesang mit einstimmt und nach Sophie Scholl – Die letzten Tage (2005) und Der Untergang (2004) zum dritten mal in Folge einen deutschen Film in der Kategorie „Academy Award for Best Foreign Language Film“ nominiert. Aus sämtlichen nationalen Einreichungen werden fünf Kandidaten bestimmt, die an der Endauswahl teilnehmen werden. Die Oscarverleihung findet am 25. Februar 2007 statt.

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