Anita Berber – Göttin der Nacht von Lothar Fischer
Sie spielte in Stummfilmen neben Emil Jannings, Conradt Veidt und Hans Albers, war die erste Nackttänzerin von St. Pauli und hatte laut Leni Riefenstahl „den perfekten Körper“. Anita Berber, die Femme Fatale des frühen Weimarer Kinos ebenso wie des Berliner Nachtlebens der zwanziger Jahre. Kunsthistoriker Lothar Fischer hat nun nach seiner ersten, 1984 erschienenen, Biografie der skandalträchtigen Tänzerin und Schauspielerin, eine zweite, komplexere veröffentlicht. Anita Berber – Göttin der Nacht heißt das Buch, in dem der Berliner Autor anhand von Fotos, Dokumenten und einer Vielzahl von Aussagen diverser Zeitzeugen das kurze Leben von Berber rekonstruiert, die mit nur 29 Jahren an Tuberkulose als Folge von jahrelangem Drogenkonsum starb. Bekannte Filme, in denen „die gewagteste Frau ihrer Zeit“ (Karl Lagerfeld) mitwirkte, umfassen: Unheimliche Geschichten (1919) und Lucrezia Borgia (1922), beide von Richard Oswald sowie Dr. Mabuse, der Spieler – Ein Bild der Zeit (1922) von Fritz Lang.



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