Gleich vier parallel laufende Festivals haben in der letzten Woche Köln überfordert. Ein assoziativer Streifzug durch kurze und lange Filme, animierte und realistische Bilder, Experimente und klassische Erzählungen. weiter
Interview mit Ulrich Seidl
Das Heimspiel Filmfest Regensburg widmet dem österreichischen Regisseur Ulrich Seidl eine Werkschau. Im Interview spricht er über seinen Werdegang als Regisseur, seine Haltung zu Figuren und Publikum sowie die notwendige Sehnsucht nach der unmöglichen Freiheit. weiter
Das Kasseler Dokfest zeigt Monumente von Philosophen und Diktatoren aus freien und unterdrückten Welten. weiter
Die Schrecken des Krieges werden erst dann real, wenn es Bilder von ihnen gibt, schrieb Susan Sontag in ihrem Essay Das Leiden anderer betrachten. Zwei Filme auf dem Kasseler Dokfest nähern sich Kriegswunden, die noch Generationen entstellen werden – und wissen nicht, ob diese überhaupt werden heilen können. weiter
Okwui Enwezor hat in Venedig eine Kunst-Biennale kuratiert, die sich entschieden politisch gibt. Ein Rundgang vorbei an Filmen, die einem zu nahe gehen, Blumengestecken für eine kürzlich Verstorbene und Arbeiten, die sich im Event-Zirkus zu behaupten versuchen. weiter
Eine große Abschiedsparty für den italienischen Horrorfilm: In den kommenden Wochen würdigen wir das verkannte Werk von Lamberto Bava mit einer Retrospektive. Eine Einführung von Christoph Daxtra zu einem Kino zwischen Genre-Klassizismus und Postmoderne. weiter
Die Duisburger Filmwoche sucht intime Zugänge zu größeren Zusammenhängen. Im zweiten Teil des Festivalberichts porträtieren zwei Filme die Insel Lampedusa und eine Psychiatriestation als komplexe Räume der Aushandlung. weiter
Die Duisburger Filmwoche sucht intime Zugänge zu größeren Zusammenhängen. Im ersten Teil des Festivalberichts erzählen zwei Filme von der Geschichte Iraks und der Gegenwart Kubas und nutzen gänzlich unterschiedliche Modi der dokumentarischen Annäherung. weiter
Zwanglose Form vs. verriegelte Welt: Wie zwei der größten deutschen Kino-Erfolge der Gegenwart funktionieren. Ein kurzer Beitrag zur Veranstaltung „Es funktioniert!“ der Akademie der Künste und des Verbands der deutschen Filmkritik. weiter
Eine Reihe auf der Viennale widmet sich dem österreichischen Schundfilm. Walter Bannert schlägt sich dabei auf die Seite von Neonazis, während sich Eckhart Schmidt dem bedingungslosen Groupietum hingibt. weiter