Die fröhliche Praxis des wiederermöglichten Anschauens, oder wie man das kommerzielle deutsche Kino des Jahres 1966 mit offenen Augen würdigt: Auftakt zu einer Textreihe, die sich als Ergänzung und Gegenstück zur diesjährigen Berlinale-Retro versteht. weiter
Nach längerer Pause gab es in Nürnberg eine weitere Expedition an die Ränder der Filmgeschichte: Michael Kienzl und Lukas Foerster schwärmen von der Unberechenbarkeit des Festivals, erinnern sich an eine verstörende Höllenfahrt in die Münchner Prostitution und staunen darüber, wie längst vergessene Softpornos im Kino als große Kunst erkennbar werden. weiter
Zeitgleich zur Arbeit an der Retrospektive fürs Österreichische Filmmuseum hat Richard Suchenski ein Buch über Hou Hsiao-hsien veröffentlicht. Darin erkunden Autoren unterschiedlichster Disziplinen sowie drei Filmemacher die Eleganz seines Werks. weiter
In dieser Woche startet im Berliner Zeughauskino eine Retrospektive zum Werk von Hou Hsiao-hsien. Aus diesem Anlass stellen unsere Autoren ihre Lieblingsfilme des taiwanesischen Regisseurs vor. weiter
Gespräch mit Robert Bramkamp über Fantasiephobie in der TV- und Förderlandschaft
Was haben Tatort-Realität und journalistischer Diskurs im Kino zu suchen? Der Filmemacher und Professor an der Hamburger Hochschule für bildende Künste Robert Bramkamp diagnostiziert eine Malaise der TV- und Förderlandschaft mit fatalen Folgen für das deutsche Kino. Entgegensetzen möchte er ihr eine Renaissance der Fantasie – und neue Produktions- und Fördermodelle für eine freiere Bewegtbildkultur. weiter
Artenverständigung zwischen Katze und Eule, freie Formen der Leistungsschau beim Free Running und ein irritierter Blickwechsel des alten Tom Cruise mit dem jungen im Hell’s Club: critic.de-Autoren schreiben über ihr schönstes Webvideo-Fundstück im Jahr 2015. weiter
Ein paar Tränen im Fernbus, vom Dachboden gerettete Filmkopien, unvollendete Werke in beleuchtetem Saal, sich von hinten anschleichende Offenbarungen: critic.de-Autoren schreiben über ihre schönsten Kino-Zeitreisen des Jahres. weiter
Ob man um halb drei Uhr nachts aus dem Film taumelt, vor 40 Grad Hitze in eine Vorstellung flieht oder auf dem Weg in den Kinosaal durch einen Bambusgarten muss: critic.de-Autoren schreiben über ungebremstes Cineglück, den Sitznachbarn zerreißende Gesichtsausdrücke und Sexszenen als Momente der Verwandlung. weiter
Der Festivalmoment, der critic.de-Autoren vom Jahr in Erinnerung bleibt. Über ansteckendes Gelächter und wohlig-warm eingetrocknete Gefühle, das Flügelflattern eines Vogels und wundersam-amorphe Wasserwesen. weiter
Normalität als Täuschungsmanöver. In Silent Night, Deadly Night ging Sonnyboy Robert Brian Wilson als Weihnachtsmann auf Menschenjagd. Nach dem Skandal, den der Film verursachte, war Wilsons Karriere schon fast wieder vorbei. Zeit für eine Würdigung. weiter