Das junge arabische Kino auf dem Filmfestival Marrakesch ist nur selten wirklich aus heimischer Produktion. Doch wie wichtig ist es, hier nach der Herkunft zu fragen? weiter
Ein Royal Dinner mit dem Prinzen: Als europäischer Besucher auf dem Festival von Marrakesch fühlt man sich mitunter, als sei die Kolonialzeit nie zu Ende gegangen. In den Kinos herrscht dagegen oft ausgelassene Partystimmung. weiter
Macht sich Olivier Assayas absichtlich lächerlich? Treffen die Dardennes’ ins Herz Europas? Wir dokumentieren Artikel von vier jungen Bloggern, die die Französische Filmwoche Berlin 2016 begleitet haben. weiter
Interview mit Shinya Tsukamoto
Mit seinen exzessiven Body-Horrorfilmen zählt Shinya Tsukamoto zu den profiliertesten Regisseuren des japanischen Gegenwartskinos und zu den radikalsten Kritikern gesellschaftlicher Normierung. Auf dem Filmfestival von Marrakesch haben wir mit ihm über seine Anfänge im 8mm-Bereich, sein zwiespältiges Verhältnis zu großen Budgets und die Unterschiede zwischen urbaner und natürlicher Gewalt gesprochen. weiter
Filme, die man gar nicht so leicht zu fassen kriegt: Mit Right Now, Wrong Then kommt endlich ein Film des südkoreanischen Meisters Hong Sang-soo in deutsche Kinos, und mit Salt and Fire sorgt Werner Herzog für jede Menge Verwirrung. Ein Gespräch über zwei besondere Kinoereignisse. weiter
Nach der Sexwelle in den 1970er Jahren erlitt der erotische Film eine gesellschaftliche Abwertung, von der er sich bis heute nicht erholt hat. Unter Verdacht und Kritik geriet vor allem der „männliche Blick“. Im zweiten Teil unseres Specials erzählt Silvia Szymanski von der Freiheit, sich auch und gerade in diesen Filmen als „Frau“ zu sehen, als sexuelles Wesen. weiter
Das queere und das feministische Kino wollen Strukturen aufreißen und schaffen dabei selbst Stereotype. Mit einem zweiteiligen Special wollen wir uns dem Unbehagen widmen, wenn man gemeint ist, sich aber nicht angesprochen fühlt. Im ersten Teil erklärt Michael Kienzl die gängige Vorstellung von queerem Kino zu einem Fall für die Mottenkiste. weiter
Eine zittrige Eröffnungsszene und eine unvergessliche Schlusssequenz: Große filmische Momente gab es in Tallinn vor allem im Nebenwettbewerb der Spielfilmdebüts zu sehen. weiter
Ben Wheatley hat eine völlig entkernte Gangsterkomödie gedreht, die fast nur aus einer Szene besteht. Frédéric Jaeger hat den Abschlussfilm des Festivals in Turin gesehen – und eine Überraschung, die aus dem Nichts zu kommen schien. weiter
Festivals sind die beste Zeit für steile Thesen. Ein Versuch vom Torino Film Festival mit Gabe Klingers Porto, Antonio Campos’ Christine und Fernando Guzzonis Jesus. weiter