Streit um „Avatar“ - Es kann nur einen geben

Schlechte Zeiten für M. Night Shyamalan (The Sixth Sense, 1999, The Village, 2004). Nach der Bauchlandung mit Das Mädchen aus dem Wasser (Lady in the Water, 2006) bei Publikum und Kritik im vergangenen Jahr bahnt sich bereits im Vorfeld seiner potentiell nächsten Produktion ein Rechtsstreit an. Wie Variety berichtet, hat Shyamalan soeben einen Drei-Filme-Vertrag mit Paramounts MTV Films und Nickelodeons Nick Movies unterschrieben, dessen erstes Produkt Avatar sein soll, eine Realverfilmung der erfolgreichen US-Zeichentrickserie Avatar – Der Herr der Elemente. Paramount bestätigte den Deal nur Stunden nachdem Konkurrenzstudio Fox ebenfalls grünes Licht für ein Projekt namens Avatar gegeben hatte. Bei letzterem handelt es sich allerdings um das seit knapp elf Jahren geplante 200-Mio-Dollar Sci-Fi-Megaprojekt von James Cameron (Aliens, 1986, Titanic, 1997) dessen Dreharbeiten nun endlich im April starten sollen. Den Titel „Avatar“ (Sanskrit: Herabkunft), habe man aber laut Paramount bereits bei der MPAA registrieren lassen. Bei Fox sieht man das anders. Ein Sprecher erklärte: „Wir haben die Rechte am Filmtitel „Avatar“. Es wird keinen anderen Film namens „Avatar“ geben.“ Beide Filmprojekte haben allerdings außer dem Titel nichts gemein. Während im Zentrum der Zeichentrickserie eine asiatisch-beeinflusste Fantasywelt steht, in der es um den Kampf zwischen den vier Elementen geht, handelt es sich bei Camerons Projekt um die Story eines Ex-Marines, der unwillentlich auf einen fernen Planeten geschickt wird, um ihn zu besiedeln und auszuwerten, dort jedoch mit den Bewohnern in eine Schlacht ums Überleben verwickelt wird. Über eine Lösung des „Namenskonflikts“ ist noch nichts bekannt. Camerons Avatar (Arbeitstitel) soll auf Grund der langwierigen CGI-Nachbearbeitung nicht vor 2009 in die Kinos kommen. Ein Starttermin für Shyamalans Avatar (Arbeitstitel) ist noch nicht bekannt.

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