März
Am 8. März findet mit dem 22. Festival Internacional de Cine de Mar del Plata eines der dreizehn von der FIAPF anerkannten internationalen „A-Festivals“ des Jahres und außerdem das größte Filmfest Argentiniens statt. Durch seine Lage nur wenige Kilometer südlich von Buenos Aires und der grundsätzlichen Tourismusausrichtung der Stadt zieht das Festival besonders seit seiner Wiedererweckung 1996 ein breites internationales Filmpublikum an. Insgesamt dreizehn Sektionen mit Schwerpunkten im internationalen, lateinamerikanischen und Animationsbereich stehen auf dem Programm. Im offiziellen Wettbewerb wird außerdem jedes Jahr der „Astor de Oro“ an den besten Film verliehen. Des Weiteren vergibt man 2007 zum ersten Mal den „Ernesto Che Guevara Award“ an den besten latein-amerikanischen Film. Das Mar del Plata Filmfestival läuft bis zum 18. März.
Vom 28. März bis zum 3. April läuft dann in Wiesbaden das goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films. Das relativ junge Festival fand 2001 das erste Mal statt und legt seinen Schwerpunkt, wie der Name schon sagt, auf osteuropäische Werke mit dem Ziel eines Dialogforums zwischen jener und der westlichen Filmkultur. Es gibt acht Sektionen, darunter auch ein Hochschulprogramm und einen Wettbewerb. Im Letzteren stehen rund 15 abendfüllende Spiel- und Dokumentarfilme der letzten beiden Herstellungsjahre: rein ost- und mitteleuropäische Produktionen oder Koproduktionen mit maßgeblicher Beteiligung aus diesen Ländern. Vergeben werden u. a. der mit 10.000 € dotierte Škoda-Preis für den besten Film, „Die goldene Lilie“, der mit 7.500 € dotierte Preis der Stadt Wiesbaden für die Beste Regie sowie der mit 10.000 € ausgestattete Dokumentarfilmpreis der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Über die Preise entscheidet eine international besetzte Jury. Eine Jury der FIPRESCI vergibt zudem den internationalen Preis der Filmkritik.




Kommentare zu „März“
Es gibt bisher noch keine Kommentare.