In Berlin werden gerade 50 Jahre dffb gefeiert. Wozu überhaupt Filmschulen gebraucht werden, von wem und in welcher Form, das haben in Oberhausen in diesem Jahr Hartmut Bitomsky, Dominik Graf und Kathrin Resetarits diskutiert. weiter
Bürgerrechtler, Life-Reporter, Modefotograf, Filmemacher. Das C/O Berlin widmet sich mit einer Überblicksausstellung dem Autodidakten und Shaft-Regisseur Gordon Parks – und präsentiert ein Werk, das sich der diffusen Angst schwarzer Südstaatenbewohner ebenso engagiert widmet wie der reinen Form einer weißen Badekappe. weiter
Neue Bücher von Charles Berbarian und Blutch erzählen von Filmen, die es nirgendwo mehr gibt außer im Frankensteingewand der Erinnerung. Dass das ausgerechnet in Comicform passiert, ist kein Zufall. weiter
Im letzten Jahr ist die Debatte um die Macht von Kuratoren mit der Besetzung des theaterfernen Kunstkurators Chris Dercon an der Berliner Volksbühne weiter eskaliert. Im Mai diskutierten FAZ-Kritikerin Julia Voss, Künstler und Kurator Andreas Siekmann und Stanford-Professor Hans Ulrich Gumbrecht bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen sehr grundsätzlich über die heutige Kunst- und Kulturproduktion, welche Rolle Kuratoren darin spielen – und besser nicht spielen sollten. weiter
Starkes japanisches Kino und eine herausragende Retrospektive über das deutsche Nachkriegskino sorgen am Festival del Film in Locarno für Kinoglück – das sich jedoch zumeist aus eher düsteren Visionen speist. weiter
Nicht psychologisch, nicht dramaturgisch, sondern zuallererst als Körper erschließen sich die Figuren in Der traumhafte Weg. Auch im Podcast beschäftigt uns zum Resümee des Festivals von Locarno in erster Linie Angela Schanelecs neuer Film. weiter
Angela Schanelec überstrahlt mit ihrem neuen Film mehr, als sie verwirrt, während Paula und Marija die viel zu geringen Ambitionen auch noch vor sich hertragen wie ein Mantra. Deutsche Filme im Überfluss in Locarno. weiter
Große Namen seien im Wettbewerb von Locarno in diesem Jahr Mangelware, heißt es von Kollegen. Dabei haben sie einfach den falschen Begriff von großen Namen. Über die neuen Filme von João Pedro Rodrigues, Axelle Ropert und Matías Piñeiro. weiter
Frédéric Jaeger über Jonas Mekas in einem Film von Douglas Gordon, ein Empathie-Programm mit Protagonisten aus dem Zirkus und zwei deutsche Filme, die das Monströse im Fressen des Fettleibigen zeigen, einmal sogar mit Cumshot. weiter
Gleich zwei Filme hat Terence Davies seit letztem Jahr gemacht, doch jenseits von Festivals werden sie in Deutschland wohl beide nicht zu sehen sein. Wir widmen dem britischen Regisseur im August eine ausführliche Retrospektive und beleuchten ein Werk, in dem die Kamera weniger durch den Raum als durch die Zeit zu gleiten scheint. weiter