Casting
VoD: Verharren im Halbgeformten. Casting erkundet das dauerhafte Aufschieben einer Entscheidung als letzte Quelle der Eigenständigkeit und Gestaltungsmacht, zieht sich dabei aber immer wieder in die eigene Ungreifbarkeit zurück. Filmkritik
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VoD: Verharren im Halbgeformten. Casting erkundet das dauerhafte Aufschieben einer Entscheidung als letzte Quelle der Eigenständigkeit und Gestaltungsmacht, zieht sich dabei aber immer wieder in die eigene Ungreifbarkeit zurück. Filmkritik
Das queere und das feministische Kino wollen Strukturen aufreißen und schaffen dabei selbst Stereotype. Mit einem zweiteiligen Special wollen wir uns dem Unbehagen widmen, wenn man gemeint ist, sich aber nicht angesprochen fühlt. Im ersten Teil erklärt Michael Kienzl die gängige Vorstellung von queerem Kino zu einem Fall für die Mottenkiste. Special
Afrikamera 2016: In seinem Regiedebüt verwebt Abdellah Taïa, basierend auf seinem eigenen Roman, postkoloniale Lebenswelten mit der sexuellen Identitätssuche seines Protagonisten. Das gesprochene Wort ersetzt er dabei durch eine intensive Choreographie der Blicke. Filmkritik
Nach drei Reisefilmen kommt Jan Krüger im Alltag des Berliner Wohnungsmarkts an. Trotz existenziellem Ernst der Lage lässt er seine Figuren frei. Filmkritik
Für eine Woche stellt das Berliner Festival wieder eine ambitionierte Auswahl aktueller Filme aus Afrika vor – und legt in diesem Jahr seinen Schwerpunkt auf ein Thema, das im afrikanischen Kino offiziell nicht existiert. News
Wie kann man an einen Gott glauben, der so viel Leid zulässt? In seiner in Venedig mit dem Hauptpreis prämierten Tolstoi-Adaption lässt Lav Diaz seine Heldin an die Grenzen ihrer Barmherzigkeit kommen. Filmkritik
VoD: Der heilige Antonius in der Golden Shower. João Pedro Rodrigues verführt uns mit seinem so rätselhaften wie zugänglichen neuen Film dazu, an das Unglaubliche zu glauben. Filmkritik
Für seinen Sportfilm-Plot interessiert sich Regisseur Jamaa Fanaka herzlich wenig – dafür umso mehr für die wilden Ausschweifungen des Gefängnislebens, für queere Gangs und unbestimmten Sex. Hölle hinter Gittern (Penitentiary, 1979) ist nun erstmals in Deutschland auf DVD erhältlich. Filmkritik
In großartigen 16mm-Bildern erzählt Kelly Reichardt von vier Frauen aus Montana. Ein Film über Begehren und Enttäuschungen, über stille Wut und das Zurechtkommen – der ganz nebenbei und ohne Predigt auch den stummen Zwang der Geschlechterverhältnisse in den Blick nimmt. Filmkritik
Alles konnte, aber nichts musste. So Yong Kim beobachtet eine weibliche Freundschaft, die alles überdauert. – wahrscheinlich sogar die Ahnung, dass da mehr sein könnte als Freundschaft. Filmkritik
Stephen Dunns erster Langfilm jagt seinen Protagonisten aus einer kindlichen Fantasiewelt in die Untiefen der Adoleszenz. Einzige Ankerpunkte dort sind ein Baumhaus voller Erinnerungen und Fetischen – und eine sprechende Hamsterfrau. Filmkritik
The Spirit and the Flesh – Über Religion im US-Kino und den Chicagoer Regisseur Stephen Cone, dessen neuesten Film es nun auf DVD gibt. Filmkritik
VoD: Gleich ist es so weit. Gleich. Xavier Dolan hat wieder ein Theaterstück inszeniert, als ein Stück ununterbrochenen emotionalen Aufruhrs. Wer das wohl aushalten kann? Filmkritik
Poetik der informellen Ökonomie – Brillante Mendoza rechnet nach, ob in den Slums von Manila alles beim Alten bleibt. Filmkritik
Das unausgesprochene Verlangen, das sich hinter einem einfachen „oder so“ verbirgt. Alain Guiraudies neuer Film erkennt in der Inkohärenz eine Tugend und bringt seine Figuren zum Schweben. Filmkritik
Ein klassischer Geschichtenerzähler mit Hang zu lustvollen Entgleisungen: Das Filmkollektiv Frankfurt hat dem spanischen Regisseur Eloy de la Iglesia eine kleine Retrospektive gewidmet – die erste überhaupt in Deutschland. Special
Oliver Ducastel und Jacques Martineau eröffnen ihren neuen Film mit einer der vermutlich längsten Sexszenen der Filmgeschichte. Doch auch danach versucht das Regie-Duo mit seiner impulsiven Liebesgeschichte über zwei Fremde neue Wege zu beschreiten. Filmkritik
VoD: Boys will become Boys, oder wenn die verstörte Mutter lauter Blutergüsse sieht, in denen das Kino längst Knutschflecke erkannt hat. Filmkritik
Das Ende einer Jahreszeit – Catherine Corsini führt eine verbotene Liebe von der Stadt aufs Land. Filmkritik
Normalität als Täuschungsmanöver. In Silent Night, Deadly Night ging Sonnyboy Robert Brian Wilson als Weihnachtsmann auf Menschenjagd. Nach dem Skandal, den der Film verursachte, war Wilsons Karriere schon fast wieder vorbei. Zeit für eine Würdigung. Special
DVD: Liebe in den Augen und ein Schlager auf den Lippen. Ein stilisiertes Vorspiel von Julián Hernández. Filmkritik