Meine Frau weint

Berlinale 2026 – Wettbewerb: Es wird viel gesprochen in Angela Schanelecs Meine Frau weint – auf dem Arbeitsplatz, im Auto, auf Berliner Grünflächen. Und doch kreist der Film in seinen langen Kamerafahrten um die Einsicht, dass das Gesprochene nie ganz dem entspricht, was man fühlt.

Liebhaberinnen

Berlinale 2026 – Forum: In Koxis Liebhaberinnen sprechen und performen die Schauspieler*innen Elfriede Jelineks gleichnamigen Text. Es geht um alternde Körper und was es bedeutet, den eigenen Leib ein Leben lang vermarkten zu müssen.

Die Blutgräfin

Berlinale 2026 – Special: Ulrike Ottingers langjähriges Herzensprojekt Die Blutgräfin ist ein zwangloser Filmexzess und eine komplexe Tiefenbohrung in die todessehnsüchtige Geschichte Wiens.

Specials

Cannes 2023: Auf Dauer gestellt

Steve McQueen und Wang Bing führen in ihren Cannes-Beiträgen in Gegenwart und Vergangenheit von Amsterdam und Zhili. Über zwei Werke, die sich Zeit nehmen und dabei langsam zu sich kommen.
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Cannes 2023: Geld auf der Leinwand

Vom Science-Fiction-Film bis zum klassischen Drama: Die Bandbreite des französischen Kinos, die in Cannes sichtbar wird, hat auch mit den Budgets der einzelnen Filme zu tun. Über Catherine Corsinis Homecoming und Thomas Cailleys The Animal Kingdom. weiter 

Cannes 2023: Ein Prozess und eine Huldigung

Mit The Goldman Case von Cédric Kahn und Ama Gloria von Marie Amachoukeli eröffnen zwei schlichte Filme die wichtigsten Nebensektionen des Festivals – die völlig unterschiedlich auf die Welt und ihre Protagonisten blicken. weiter 

Reich, schön, kaputt – Bret Easton Ellis im Kino

Sein neuer Roman The Shards zeigt einmal mehr, dass American-Psycho-Autor Bret Easton Ellis ein ziemlich cinephiler Schriftsteller ist. Schon darum liegt die Adaption seiner Werke für die Leinwand nahe. Ein Essay über Kurzschlüsse zwischen Literatur und Film sowie Autobiografie und Fiktion. weiter 

Zeit zum Totschlagen: Oberhausen und Games im Kino

Die größte Entertainment-Industrie unter der Lupe einiger ihrer größten Fans: Das Thema der 69. Kurzfilmtage Oberhausen widmet sich aus Games entstandenen Filmen. Die sind natürlich ideologiekritisch, machen aber ganz sicher nicht süchtig. weiter 

Unterschwellige Tragik: Retrospektive Antonio Pietrangeli

Vom Neorealismus zur Commedia all’Italiana arbeitete Antonio Pietrangeli mit führenden Vertretern des italienischen Kinos zusammen, doch ein vergleichbarer Ruf blieb ihm verwehrt. Das Berliner Arsenal zeigt im Mai ein Werk, das zwischen Unterhaltung und Gesellschaftskritik vermittelt – und immer wieder Tabus brach. weiter