VoD: Zwei alleinerziehende Mütter ziehen ihre Kinder in einem Frauennetzwerk groß. Dabei flanieren die Identitäten und Gefühle so frei wie immer bei Almodóvar. Beim Blick auf die Franco-Ära wird Parallele Mütter dann aber ungewohnt eindeutig. Filmkritik
Drei Stunden nichts als Stilbewusstsein und Weltschmerz: Das Schönste des immer einen Tick zu dunklen The Batman ist vielleicht, wie wenig er daran setzt, unterhaltsam zu sein. Filmkritik
VoD: The Card Counter ist aus der Sicht eines Spielers und Ex-Soldaten erzählt, der strikt seinen Routinen folgt. Doch unter der aufgeräumten Oberfläche wird ein reißender Strom von Bedrohungen spürbar. Paul Schraders neuer Film ist von fiebriger Kälte Filmkritik
Neu auf Blu-ray: Ein Kleinbürger, ein Macher und ein Krimineller stecken im Fahrstuhl fest. Carl Schenkels Abwärts (1984) ist ein aus Blut, Schweiß und Tränen gebauter Kammerthriller, durch dessen Ritzen die Albträume der 1980er Jahre dringen. Filmkritik
Auf den Spuren eines deutschen Exploitationkinos: Im Alter von 90 Jahren ist der österreichische Filmproduzent Karl Spiehs gestorben. Sein Leben lässt einen Blick auf die longue durée des deutschen Films zu. Special
Fünf Kurzkritiken über Filme aus den Sektionen Forum, Panorama, Generation und Perspektive Deutsches Kino, verfasst von Studierenden des Seminars „Schreiben über Film – Berlinale 2022“ (Stiftung Universität Hildesheim). Special
Berlinale 2022 – Panorama: In einem Moskauer Geschäft werden usbekische Frauen als Arbeits- und Sex-Sklavinnen gehalten. Michael Borodins Convenience Store ist dann am stärksten, wenn er kaum zu ertragen ist. Filmkritik
Fünf Kurzkritiken über Filme aus fünf verschiedenen Sektionen, verfasst von Studierenden des Seminars „Schreiben über Film – Berlinale 2022“ (Stiftung Universität Hildesheim). Special
Wir diskutieren die Entscheidung der Berlinale, ein Präsenz-Festival abzuhalten, denken über die Bedeutung der Bärenvergabe nach und fragen uns, was die Encounters mit dem Festival machen. Special
VoD: Ein brutalistischer Wohnblock ist das letzte Refugium vor der dystopischen Außenwelt. Wir könnten genauso gut tot sein zeigt, wie Isolation und kollektive Paranoia die Gemeinschaft zersetzen. Filmkritik