Keine drastischen Bilder, keine schreienden Menschen – um auf die Folgen des Klimawandels in Bangladesch, Kasachstan und Nairobi aufmerksam zu machen, lässt Udo Maurer in Über Wasser die Menschen vor Ort zu Wort kommen. Filmkritik
Mit Sue – Eine Frau in New York (Sue, 1998) begründete Amos Kollek eine Reihe von Filmen über das Schicksal junger Frauen in der amerikanischen Metropole. In allen spielt Anna Thomson die Hauptrolle. Ihre Sue ist eine höchst eigenwillige Heldin, labil und meist nur fähig, über Sex zu kommunizieren. TV-Empfehlung
Das Sundance Festival hat in den letzten Jahren eine Vorliebe für amerikanische Independentfilme bewiesen, die von dysfunktionalen Familien und exzentrischen Oddball-Charakteren handeln. Peter Hedges’ Debüt Pieces of April – Ein Tag mit April Burns (Pieces of April, 2003) bildet hier keine Ausnahme und feierte bei Sundance seine Premiere. TV-Empfehlung
Der österreichische Regisseur Michael Haneke hat sich mit seinem schonungslos analytischen Blick als einer der bekanntesten Vertreter des europäischen Autorenkinos etabliert. In den USA drehte er nun mit Funny Games U.S. ein shot-by-shot-Remake seines medienkritischen Thrillers aus dem Jahr 1997. Interview
Schönheit mit Schweineschnauze sucht jugendlichen Liebhaber. Ein Fluch bietet dieser romantischen Komödie ihre auch anatomischen Eigenheiten. Filmkritik
VoD: Angela Schanelecs dritter Spielfilm verfolgt eine Handvoll Figuren im bürgerlichen Berlin während des Verlaufs eines Sommers. Mein langsames Leben ist einer der herausragenden deutschen Filme dieses Jahrzehnts. Filmkritik
Nach Spartacus (1960) fanden Kirk Douglas und Drehbuchautor Douglas Trumbo erneut zusammen für Robert Aldrichs eigenwilliges Westernopus El Perdido (The Last Sunset, 1961). TV-Empfehlung
Seit drei Jahrzehnten gehört Dominik Graf zu den vielseitigsten und interessantesten Regisseuren Deutschlands. In den letzten Jahren widmet er sich, trotz gelegentlichen Kinoproduktionen wie Der rote Kakadu (2006) seinen Fernseharbeiten. TV-Empfehlung
Dieser Tage kommt Hanekes Remake von Funny Games (1997) in deutsche Kinos, da ist es nur angebracht, dass das Original zeitgleich auf der kleinen Heimleinwand erneut läuft. TV-Empfehlung
Der Regisseur, Schauspieler und Produzent Sydney Pollack (Tootsie, 1982; Jenseits von Afrika, 1985; Die Dolmetscherin, 2005) ist gestern im Alter von 73 Jahren an einem Krebsleiden verstorben. News