Hamnet – Kritik
Chloé Zhao erkundet in Hamnet die tragischen Hintergründe von Shakespeares „Hamlet“. Dem Schmerz des Verlustes ringt sie teils berückend intime Bilder ab, überschätzt dabei aber die heilende Kraft der Kunst. Filmkritik
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Chloé Zhao erkundet in Hamnet die tragischen Hintergründe von Shakespeares „Hamlet“. Dem Schmerz des Verlustes ringt sie teils berückend intime Bilder ab, überschätzt dabei aber die heilende Kraft der Kunst. Filmkritik
Kaouther Ben Hania setzt in Die Stimme von Hind Rajab der Titelfigur, einem 5-jährigen Mädchen, das sich im Gaza-Krieg stundenlang vor Soldaten der israelischen Armee versteckt hielt, ein Denkmal. Der Film ist nicht subtil und will es auch nicht sein. Filmkritik
Nun wurden auch die Titel für den Wettbewerb und die Sektion Perspectives veröffentlicht – u.a. mit Neuem von Angela Schanelec, Karim Ainouz, Markus Schleinzer, Eva Trobisch, Kornél Mundruczó, Mahamat-Saleh Haroun und Tizza Covi / Rainer Frimmel. Die Filme der 76. Berlinale (12.-22.02.2026) auf einen Blick. News
Eine verbrauchte 40-jährige droht im Erotikthriller The Housemaid von einer jüngeren Version ihrer selbst ersetzt zu werden. Paul Feig inszeniert selbstbewusst mitten im Mainstream einen Film für Erwachsene, bei dem die sexuellen und blutigen Attraktionen zu sehr Mittel zum Zweck bleiben. Filmkritik
Nach dem Tod ihres Partners findet eine Sozialarbeiterin in der BDSM-Sexarbeit unerwarteten Halt. Madame Kika erzählt nüchtern und einfühlsam von modernen Arbeitswelten und vom Kampf, der eigenen Trauer Raum zu geben. Filmkritik
Wohin schauen und wie lange? In der New Yorker Vorstadt der 1990er führt ein verdeckter Ermittler, der auf cruisende Schwule angesetzt wird, selbst ein Doppelleben zwischen Zweifel, Angst und unterdrückter Lust. Leider misstraut Plainclothes der Spannung, die schon allein in diesem Zwiespalt liegt. Filmkritik
Die Welt heilen oder sie töten? Nia DaCostas gelungenes Zombiefilmsequel 28 Years Later: The Bone Temple bietet euphorisch friedvolle Bilder, bevor es in einem Kampf gegensätzlicher Geisteshaltungen gipfelt. Filmkritik
Mit ein bisschen Verspätung ist er nun endlich angekommen: der große Framing-Jahresrückblick 2025! In Stammbesetzung küren wir die besten Filme, größten Enttäuschungen, stärksten Debüts und noch viel mehr. Special
Ein resignierter Blick auf die Menschheit, aber mit Galgenhumor und auch ein wenig Trost. Béla Tarr ist im Alter von 70 Jahren verstorben. Pavao Vlajcic erinnert sich an zwei filmische Offenbarungen, die ihm der ungarische Regisseur bescherrt hat. Special
Auf der Suche nach Bildern für das Unbebilderbare: Ildikó Enyedi grübelt in Silent Friend über die Beziehungen von Menschen und Pflanzen und findet neben zarten Mysterien leider auch einige Plattitüden. Filmkritik