Alle Filme im TV

Jahrhundertfrauen – Kritik

, One

Genderwahn olé: Mike Mills zerrt seine Kindheit in den 1970ern vor die Kamera und erinnert sich an die letzten Tage von Punk und feministischer Umerziehung. weiter 

Resident Evil: Apocalypse – Kritik

, Kabel eins

Regisseur Alexander Witt lässt in Resident Evil: Apocalypse, dem zweiten Teil der Videospiel-Verfilmung, eine schwer bewaffnete Milla Jovovich erneut gegen Zombiehorden und Monster kämpfen und präsentiert dabei einen Film fern ab jeder Form von nachvollziehbarer Logik und Handlung. weiter 

Parasite – Kritik

, One

VoD: Bong Joon-ho verarbeitet das Unbehagen über die soziale Spaltung Südkoreas zu einer Gesellschaftsposse voller überdrehter Eskalationen – ein derber Reigen, der von kindischer Rangelei bis zur Apokalypse voranschreitet. weiter 

Arrival – Kritik

, Nitro

Denis Villeneuve stellt in Arrival die Frage, was mit Gefühlen passiert, wenn auf die Zeit kein Verlass mehr ist. Und lässt Amy Adams beim Entschlüsseln einer Aliensprache sich selbst decodieren. weiter 

Ex Machina – Kritik

, Tele 5

Alles nur Code? In Alex Garlands Regiedebüt verschiebt sich die große Science-Fiction-Frage nach dem freien Willen von Maschinen auf äußerst anregende Weise zurück auf den Menschen. weiter 

Lockout – Kritik

, Nitro

Action-Persiflage meets Sci-Fi. Guy Pearce schießt sich als verbittert ironischer Ex-Agent im Weltraum den Weg frei und rettet die Präsidententochter. weiter 

Cold in July – Kritik

, Tele 5

Ein Glas Milch in der Mikrowelle oder: Die Initiation des amerikanischen Mannes. Jim Mickle und die Poetik der Gewalt. weiter 

Die Verlegerin – Kritik

, MDR

Eine Sternstunde des Journalismus als seelischer Überlebenskampf: Steven Spielberg kämpft in Die Verlegerin mit der tiefen Verunsicherung des journalistischen Standes – und ruft aus lauter Verzweiflung am Ende nach den Founding Fathers. weiter 

Die Kinder des Monsieur Mathieu – Kritik

, NDR

Christophe Barratiers Regiedebüt begeisterte ganz Frankreich und wurde ein sensationeller Kinoerfolg. Die musikalische Geschichte vom enthusiastisch-selbstlosen Internatslehrer und seinen singenden Knaben garantiert angenehm unbeschwerte Kinounterhaltung, geht damit aber weitgehend am kritischen Kern der Geschichte vorbei. weiter 

Jumper – Kritik

, Nitro

Der neue Film von Doug Liman lässt Hayden Christensen als beliebig durch den Raum springenden „Jumper“ gegen einen sehr bösen Samuel L. Jackson antreten. Dazwischen gibt es Sonnenstühle auf der Sphinx zu sehen. weiter 

Planet der Affen: Survival – Kritik

, Kabel eins

Die Zukunft des Planeten gehört den Affen. Mit dem Erbgut von altem, neuem und modernem Hollywood und etwas Verhaltensbiologie wird der dritte Teil des Reboots zum bewegenden Primaten-Melodrama. weiter 

Drive My Car – Kritik

, Arte

VoD: „Was sollen wir tun? Wir müssen leben.“ In Drive My Car verwebt Ryūsuke Hamaguchi die Lakonie Murakamis mit der Melancholie Tschechows und untersucht behutsam die Spuren, die Menschen in den Leben anderer hinterlassen. weiter 

Marvel's The Avengers – Kritik

, RTL

Marvel bringt seine Comichelden zusammen in einen Ensemblefilm. Als Zweckgemeinschaft, als Ansammlung von Ego-Shootern, als Ersatzfamilie, als Weltenretter. Vor allem aber: als großen Spaß. weiter 

Shutter Island – Kritik

, Kabel eins

Boston Harbour. Zwei  Männer, die sich Teddy und Chuck nennen, nehmen an einem nebligen Morgen im Jahr 1954 Kurs auf Shutter Island. weiter 

Parallele Mütter – Kritik

, Arte

VoD: Zwei alleinerziehende Mütter ziehen ihre Kinder in einem Frauennetzwerk groß. Dabei flanieren die Identitäten und Gefühle so frei wie immer bei Almodóvar. Beim Blick auf die Franco-Ära wird Parallele Mütter dann aber ungewohnt eindeutig. weiter 

Hostel – Kritik

, ZDFneo

Drei vergnügungssüchtige Touristen stranden während einer Europareise in der Slowakei. In einem kleinen Hotel nahe Bratislava glauben sie am Ziel ihrer Wünsche angekommen zu sein. weiter 

Raging Fire – Kritik

, Tele 5

VoD: In Raging Fire klammert sich ein fantasieloser Prinzipienreiter inmitten einer korrupten Umgebung an seine hehren Ideale. Das Innenleben seines Helden interessiert Benny Chan in seinem letzten Film dabei weniger als das, was Martial-Arts-Star Donnie Yen draus macht. weiter 

I am Legend – Kritik

, ProSieben

I am Legend ist die dritte Verfilmung eines Romans gleichen Titels aus den fünfziger Jahren. Nach Vincent Price und Charlton Heston ist nun Will Smith als letzter Mensch auf der Erde zu sehen. weiter 

Running Scared - Renn oder stirb – Kritik

, Tele 5

Autor und Regisseur Wayne Kramer orientiert sich gesinnungstechnisch und formal an Tony Scotts letzten Werken Mann unter Feuer und vor allem Domino. Ohne Scotts technische Brillanz verkommen die stilisierten Bilder hier jedoch zum verspielten Selbstzweck und transportieren eine Geschichte, die noch das ätzendste Destillat aller Scottscher Verfehlungen übertrifft. weiter 

Sibyl - Therapie zwecklos – Kritik

, WDR

VoD: Justine Triets neuer Film handelt von einem Filmdreh als Gruppentherapie und ein paar Frauen jenseits des Nervenzusammenbruchs. Sibyl verlässt sich viel auf Tradiertes, lässt aber auch eine deutsche Regisseurin wutentbrannt vom Filmset ins Meer springen. weiter 

Der Gott des Gemetzels – Kritik

, One

Zwei Paare, eine Wohnung, ein Konflikt: Roman Polanski inszeniert das erfolgreiche Theaterstück Der Gott des Gemetzels von Yasmina Reza als Ode an das Schauspiel. weiter 

Once Upon A Time in Hollywood – Kritik

, ProSieben

Auch in seiner Buddy-Komödie Once Upon a Time … in Hollywood wirft Quentin Tarantino das Kino auf die Geschichte, dieses Mal auf die ausgehenden Sixties in Hollywood und damit auf die Filmproduktion selbst – und will mal wieder das letzte Bild behalten. weiter 

Hannibal Rising – Kritik

, Sat.1

Wer schon immer wissen wollte, woher Hannibal Lecters Appetit auf Menschenfleisch stammt, wird mit Hilfe von Hannibal Rising diese Wissenslücke schließen können. Weitergehende Erwartungen sollte man an den Film lieber nicht richten. weiter