In Pelikanblut spielt Nina Hoss eine Adoptivmutter, die sich einen dämonischen Systemsprenger ins Haus holt. Regisseurin Katrin Gebbe macht daraus einen Horrorfilm, der ohne eine kräftige Prise Exotismus wohl nicht funktionieren würde. weiter
Einsamkeit und leise Hoffnung: Drei Frauen in der Psychiatrie schaffen sich eine Gegenwelt abseits gesellschaftlicher Normalität und sexueller Erwartungen - und lernen dabei langsam die Narben der jeweils anderen kennen. weiter
Rauchen im KZ, Sex mit Minderjährigen, Koksen als Hobby: In ihrem ersten Spielfilm lebt Helene Hegemann ihre Provokationslust aus und inszeniert Berlin als Sündenpfuhl voller kaputter Existenzen. weiter
VoD: Das Fenster zum Hinterhof. Oder: Warten auf Gabi. Marvin Krens minimalistische Genre-Reflexion Rammbock betritt ungenutzte Seitenpfade des Zombie-Films. weiter
Rowan Atkinson kehrt als Johnny English auf die Kinoleinwand zurück. Diesmal hangelt er sich über den halben Globus hinweg durch altbekannte Gags der Agentenfilmparodie. weiter
Last der Eindeutigkeit: Luca Guadagnino inszeniert zur Musik der Rolling Stones eine weitere Abwärtsspirale sexueller Begierde vor pittoresker Südseekulisse. weiter
Neu auf DVD: Durch drei Sackgassen muss Fanny Lye, um zu ihrer Erlösung zu gelangen. Thomas Clays Emanzipations-Western mit Home-Invasion-Plot hat ziemlich viel gelesen, kann aber trotzdem noch aufgeschlitzte Kehlen genießen. weiter
Auf der Berlinale erweichte Marianne Faithfull als Irina Palm die Herzen der Kritiker. In Sam Garbarskis Masturbations-Märchen hilft die „wichsende Witwe“ ihrem kranken Enkelkind und verteidigt den Glauben an das Gute im Menschen – selbst im Sexshop. weiter
Für anspruchsvolles Kino ist Regisseur Rob Cohen (Triple X, 2002) nicht bekannt. Mit Stealth – Unter dem Radar hat er sich nun an ein Thema herangewagt, von dem er besser die Finger gelassen hätte: künstliche Intelligenz. weiter
VoD: Sein knüppelharter Debütfilm The Eyes of my Mother begeisterte viele Horrorfans. In Piercing trollt Regisseur Nicolas Pesce nun genau diese Zielgruppe. weiter
VoD: Faraz Shariats Debütfilm wechselt radikal die Perspektive von der weißen Mehrheitsgesellschaft zu denen, die wissen, wie das ist, die eigene Realität nicht auf der Leinwand zu sehen. In Futur Drei nehmen sie sich jetzt einfach den Raum. weiter
Ein Ort, an dem zwar nichts zusammenpasst, aber alles möglich ist: In der virtuellen Welt von Spielbergs Ready Player One wird die Popkultur vergangener Jahrzehnte verramscht. Ausgerechnet der Schöpfer filmischer Archetypen befindet sich plötzlich inmitten nostalgischer Referenzen und zersplitterter Ichs - und gerät in eine handfeste Identitätskrise. weiter
Len Wiseman setzt nach zwölf Jahren die Stirb Langsam-Reihe mit Bruce Willis fort und inszeniert eine flotte Actionjagd, die zwar inhaltlich wenige Überraschungen, aber dennoch gute Unterhaltung bietet. weiter