Der neue Superman ist der alte Superman. Dieser Eindruck drängt sich zumindest beim Anblick Brandon Rouths auf, der die Rolle der neben Batman weltweit bekanntesten Superheldenfigur vom 2004 verstorbenen Christopher Reeve übernimmt. weiter
Vier Freunde, Las Vegas und die letzte Nacht vor der Ehe: Hangover ist eine durch und durch konventionelle Komödie – aber keine durch und durch schlechte. weiter
Amazon: Verbergen und entdecken, Macht und Ohnmacht der Blicke. John Carpenters Meilenstein des Horrorgenres treibt mit Figuren und Zuschauern ein mörderisches Versteckspiel. weiter
In der zweiten Fortsetzung von Steven Soderberghs Ocean’s Eleven wollen Danny Ocean und seine Freunde wieder ein Casino ausnehmen – und bleiben dabei so cool und elegant, wie man das inzwischen gewohnt ist. Das Ergebnis: eine gut geölte Unterhaltungsmaschine ohne Ecken, Kanten und echte Spannung. weiter
VoD: Nach Dominik Graf, Leander Haußmann und Jan Bonny verschlägt es nun Christian Petzold an Matthias Brandts Münchener Polizeiruf-Revier, das damit erfreulicherweise eine Experimentierwerkstatt im Sonntagskrimi-Einerlei bleibt. weiter
Erzählen auf abschüssiger Bahn: Steven Soderbergh lässt in Side Effects Publikumserwartungen gen Abgrund schlittern, aber zuletzt landet man allzu weich. weiter
Will Smith als unausstehlicher Mann aus Stahl, ausgestattet mit der Superkraft, die stets das Gute will und stets Verwüstung schafft: Peter Bergs Hancock hat, wie sein Held, viele Ecken und Kanten. weiter
Scheidungsantrag per SMS, schwindende Menschlichkeit im Notfalldienst. Boris Klehbnikov beobachtet in Arrythmia empört, wie Privat- und Berufsleben eines Notarztes ganz für sich außer Kontrolle geraten. weiter
Der neueste, fünfte Film aus der Harry-Potter-Reihe ist solides Abenteuerkino mit viel Spezialeffekten und ohne Längen – dafür fehlt einiges, was die Romane J.K. Rowlings so interessant macht. weiter
Vom chinesischen Bauerndorf auf die Bühnen der Welt. Nach der gleichnamigen Autobiografie erzählt Maos letzter Tänzer anhand des berühmten Balletttänzers Li Cunxin eine klassische Aufsteigergeschichte und ist dabei mehr Melodram als Tanzfilm. weiter
Traditionell feiern Komödien die erneuernde Kraft des Eros. Dieses klassische Prinzip auf den Kopf stellend, gewinnt Broken Flowers seinen unnachahmlich trockenen Humor aus dem versiegten Sexleben eines einstigen Gigolos und lässt uns über die Endlichkeit der Liebe lachen. weiter
Beim ersten Rendezvous der DC-Ehrenamtler wird geschubst und randaliert – und das erste Date zeigt: Wirklich was in der Birne haben die Jungs nicht! weiter
Im Remake von Kalter Hauch (The Mechanic, 1972) wird atmosphärische Düsternis durch harte Action ersetzt und existenzielle Angst durch souveräne Coolness. Nicht jedermanns Sache. weiter