Alle Filme im TV

NVA – Kritik

, K1

Full Metal Jacket in Trabiland. Wer den Trailer von NVA gesehen hat, rechnet womöglich mit einer witzigen Komödie. So kann man sich täuschen. weiter 

Willkommen bei den Sch’tis – Kritik

, SWR

Im Norden hausen arbeitslose Alkoholiker mit Sprachstörung, die ihre Haustiere grillen. Die Culture-Clash-Komödie um einen strafversetzten Postbeamten mit regionalen Vorurteilen wurde in Frankreich überraschend zum erfolgreichsten einheimischen Film aller Zeiten. Erklär mir mal einer die Franzosen. weiter 

Der Teufel trägt Prada – Kritik

, SAT1

Einmal mehr bestätigt sich, dass die Schurken die interessantesten Rollen sind. So glänzt Meryl Streep als herrlich fiese Chefin eines New Yorker Modemagazins in einem Film, der halb Satire und halb Mode-Phantasie ist. weiter 

Thor – Kritik

, PRO7

In der vierten Eigenproduktion lässt es Marvel wieder ordentlich am Computer krachen. weiter 

Wächter des Tages – Kritik

, TELE5

Timur Bekmambetows Fortsetzung von Wächter der Nacht (Notschnoi dosor, 2004) bietet eine komplexe und kompliziert erzählte Geschichte ohne allzu viele Hintergrundinformationen. Ästhetisch setzt sich der Film kaum von seinem Vorgänger ab. weiter 

Born to be Wild – Kritik

, SAT1

Die Komödie über vier vorstädtische Pseudo-Biker in der Midlife-Crisis, die sich auf den US-Highways die verkümmerte Männlichkeit zurückerobern wollen, wirkt wie der homophobe Ableger von City Slickers (1991) mit Harleys anstelle von Pferden. weiter 

World War Z – Kritik

, PRO7

Eine Welt am Abgrund und ein Held fast ohne Pathos. Eine neue Bescheidenheit im Hollywoodkino? weiter 

Die Geisha – Kritik

, ZDF

Rob Marshall inszeniert Arthur Goldens Bestseller Die Geisha als überlangen Kostümfilm des Leidens- und Erfolgswegs einer Japanerin. In den Hauptrollen zu sehen sind die chinesischen Stars Zhang Ziyi und Gong Li. weiter 

Conan – Kritik

, Pro7 maxx

Conan ist mit Marcus Nispels Neuverfilmung in der Gegenwart angekommen. Die ist leider weder kultig noch skurril, sondern eine graue, uninspirierte Schlachtplatte. weiter 

Nowhere Boy – Kritik

, ARD

Von John Lennons dramatischer Jugend wissen wahrscheinlich die wenigsten. Deshalb erhellt Sam Taylor-Wood in ihrem Debütfilm den Hintergrund des Beatles-Stars – leider mit etwas sehr konventionellen Mitteln. weiter 

Bone Tomahawk – Kritik

, TELE5

Das wunderschöne Plakat von Bone Tomahawk verspricht vieles – und S. Craig Zahlers Film kann fast alles einlösen. Ein mit viel Liebe gedrehter Western von Kinoliebhabern für Kinoliebhaber, der hierzulande nur leider ausschließlich auf DVD erscheint. weiter 

Son of Saul – Kritik

, ARTE

Eine analoge Revolution im Wettbewerb von Cannes: Ein Film, der noch auf 35mm gezeigt wird. Doch damit nicht genug: Formal wagemutig sucht László Nemes nach einer neuen Position im Kino über den Holocaust. weiter 

Der Andere – Kritik

, BR

Richard Eyre, zuletzt mit Tagebuch eines Skandals (Notes on a scandal, 2006) in den Kinos und auf der Berlinale vertreten, konzentriert sich wieder auf ein psychologisches Duell. Diesmal stehen zwei Männer im Fokus. weiter 

Die Fremde – Kritik

, RBB

Ihre Welten kreuzen sich. Sibel Kekilli leidet in Die Fremde unter Gesellschaft und Familie. Sehr sogar. weiter 

Source Code – Kritik

, RTL2

Fortschritt und Wiederholung: Mit vielen kleinen Toden versucht Duncan Jones, die Science-Fiction am Leben zu erhalten. weiter 

Star Trek – Kritik

, PRO7

Wie sie wurden was sie sind. Die popkulturell wohl präsenteste Science-Fiction-Reihe widmet sich den biographischen Leerstellen von Captain Kirk und Mr. Spock. weiter 

Das Streben nach Glück – Kritik

, RTL2

Gabriele Muccino inszeniert die wahre Geschichte über Fall und Aufstieg Chris Gardners, der sich aus der Armut zum erfolgreichen Börsenmakler hocharbeitet, als wärmespendendes Wintermärchen. weiter 

Oh Boy – Kritik

, ALPHA

Tom Schilling in seiner Paraderolle. Berlin in Schwarzweiß. Ein Drehbuch ohne Figurenentwicklung. Ein überraschend schönes Debüt. weiter 

Zeit der Kannibalen – Kritik

, ARTE

Johannes Naber sucht nach passenden filmischen Tönen für den globalen Kapitalismus – und findet keinen. Dem Film tut das gut. weiter 

Triangle – Kritik

, ARD

Drei Hongkong-Regisseure, drei Leitmotive: Tsui Hark fokussiert die Versuchung, Ringo Lam interpretiert die Eifersucht, und Johnnie To widmet sich dem Schicksal. In ihrem Actionthriller entwickeln die drei ein ironisches Katz- und Mausspiel um einen Goldschatz. weiter 

Broadway Therapy – Kritik

, ZDF

In seinem ersten Film seit 13 Jahren holt Peter Bogdanovich klassisches Hollywood ins Theatre District. Bei gleichem Setting wie Birdman könnten Gestus und Stil nicht unterschiedlicher sein. weiter 

Columbus Circle – Kritik

, RTL2

George Gallos Thriller Columbus Circle vermag klangvolle Assoziationen hervorzurufen, bietet selbst aber nur solides Routinewerk. weiter 

Monga - Gangs of Taipeh – Kritik

, 3SAT

Liebestrunken, von Farben berauscht, dem Untergang geweiht: Monga – Gangs of Taipeh ist ein filmischer Fiebertraum des Coming of Age. weiter 

Brand - Eine Totengeschichte – Kritik

, 3SAT

Monolith im Mittelmaß: Josef Bierbichler verkörpert erneut eine kaputte Mannsfigur, diesmal einen Großschriftsteller mit Schreibblockade. weiter