Alle Filme im TV

Die Welle – Kritik

, One

Die Sehnsucht nach einer Gemeinschaft kann nach Ansicht des Regisseurs Dennis Gansel auch heute noch ein Potenzial für faschistoide Gesellschaftsstrukturen in sich bergen. In Gansels Film Die Welle manipuliert ein Lehrer seine vermeintlich kritischen Oberstufenschüler und formt sie zu einer autoritätsgläubigen Gruppe. weiter 

The House That Jack Built – Kritik

, Arte

Die Nazis und ihr Sinn für Ästhetik dürfen wohl nicht fehlen in einem Opus über die Schönheit des Mordens. Lars von Trier hat mit The House That Jack Built wieder einen Schocker inszeniert und langweilt – bis zum fulminanten Finale. weiter 

127 Hours – Kritik

, Tele 5

Danny Boyle dreht einen Videoclip über den Bergsteiger Aron Ralston, der fünf Tage lang in einer Höhle eingeklemmt war. weiter 

Im Dutzend billiger 2 – Kritik

, Kabel eins

Im Dutzend billiger mögen auch Filme sein, aber auf zehn weitere Teile dieses Familienrührstücks für Kinder warten selbst hartgesottene Steve Martin Fans nicht. weiter 

Elysium – Kritik

, Nitro

Die Zukunft liegt im Süden: Neill Blomkamp entwirft seine Dystopie auf schlaue Weise, aber buchstabiert sie enttäuschend aus. weiter 

Don't Breathe – Kritik

, Nitro

Sein schönes Evil-Dead-Remake hat es in Deutschland auf den Index geschafft. In seinem zweiten Langfilm hetzt Fede Alvarez nun einen Irak-Veteranen auf drei Systemverlierer – und legt in seinem Horror-Kammerspiel erstaunlich früh die Karten auf den Tisch. weiter 

Ida – Kritik

, MDR

VoD: Monochrome Klarheit statt strahlender Holocaust-Schmonzette. Eine angehende Nonne findet heraus, wer sie ist. weiter 

Public Enemy No. 1 – Kritik

, 3Sat

Regisseur Jean-Francois Richet verfilmt die Biografie des Berufsverbrechers Jacques Mesrine und versucht, den klassischen französischen Gangsterfilm im aktuellen Erzählkino zu reflektieren. weiter 

Inglourious Basterds – Kritik

, RTL 2

Vergangenheitsbewältigung direkt ins Stammhirn. Quentin Tarantino feiert High Noon mit Hitler. Inglourious Basterds macht aus dem Ende des „Dritten Reichs“ eine Cineasten-Fantasie. weiter 

In den Gängen – Kritik

, SWR

Thomas Stuber schickt einen wortkargen jungen Mann auf Probe in einen Großmarkt. In den Gängen verliebt sich dieser bald in eine Kollegin – und fährt ganz schön viel Gabelstapler. weiter 

Jason Bourne – Kritik

, Vox

Gefährlicher als Edward Snowden und noch immer in der Identitätskrise: Jason Bourne scheucht zum vierten Mal die CIA auf. Und Regisseur Paul Greengrass entfaltet ein Bewegungsspiel, dessen Spannung sich ganz entspannt erwarten lässt. weiter 

BFG – Big Friendly Giant – Kritik

, Sat.1

Wenn London aussieht wie ein deutsches Dorf in einem Hollywoodfilm. Steven Spielberg hat Roald Dahl verfilmt. Fabian Tietke fasst das Unglück in Worte. weiter 

A Thought of Ecstasy – Kritik

, 3Sat

RP Kahls A Thought of Ecstasy zeigt wie Hitchcocks Vertigo einen Mann, der Opfer seiner Wünsche und seiner Lust wird, und lotet in einem assoziativen Fluss die Potenziale seiner Begierde aus – mit einer gewissen Freude am Flutschigen und Drastischen. weiter 

I, Tonya – Kritik

, Servus TV

Trashy Tonya: Die Eiskunstkunstläuferin Tonya Harding schien genau zu wissen, was der Jury an ihr nicht passte. Das Biopic von Craig Gillespies offenbart dagegen eine äußerst fragwürdige Verschleierungsstrategie. weiter 

Das Schmuckstück – Kritik

, Arte

Eine „Potiche“ ist im Französischen eine dekorative Vase, ein hübsches, aber etwas nutzloses Schmuckstück: So möchte die Protagonistin von François Ozons bezaubernder Komödie dann aber doch nicht sein. weiter 

Jahrhundertfrauen – Kritik

, Das Erste

Genderwahn olé: Mike Mills zerrt seine Kindheit in den 1970ern vor die Kamera und erinnert sich an die letzten Tage von Punk und feministischer Umerziehung. weiter 

The Host – Kritik

, RTL 2

Ein schleimiges, grünes Monster greift eine koreanische Großstadt an. Die Familie eines alternden Imbisshändlers nimmt in dem besten Monsterfilm seit langem den Kampf gegen das Untier auf. weiter 

Waldheims Walzer – Kritik

, Arte

„Jetzt erst recht!“ Ruth Beckermann beschreibt in Waldheims Walzer den Verlauf einer nationalen Erregung und zeichnet dabei ein noch immer zeitgemäßes Bild der modernen Mediendemokratie.
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Die Verlegerin – Kritik

, WDR

Eine Sternstunde des Journalismus als seelischer Überlebenskampf: Steven Spielberg kämpft in Die Verlegerin mit der tiefen Verunsicherung des journalistischen Standes – und ruft aus lauter Verzweiflung am Ende nach den Founding Fathers. weiter