Noch herrscht Frieden zwischen Kreaturen und Dorfbewohnern. Doch als Lucius Hunt (Joaquin Phoenix) den furchteinflößenden Wald, Territorium der unbekannten Wesen, durchschreiten möchte, tauchen schreckenserregende Zeichen im Dorf auf. Letztlich entscheidet sich die blinde Ivy (Bryce Dallas Howard), um seinetwillen die Konfrontation zu wagen. weiter
VoD: Todd Haynes’ Whistleblower-Drama über einen Anwalt, der einen der größten Umweltskandale der USA aufdeckte, übt sich in Zuspitzungsverzicht. Dafür kann man etwas lernen, ohne sich belehrt zu fühlen. weiter
Sam Raimi nimmt sich in der dritten Folge des erfolgreichen Spider-Man-Franchise wieder viel Zeit für die Entwicklung seines Helden. Trotz 139 Minuten Länge kommt in dem Film jedoch nicht nur die Hauptfigur zu kurz. weiter
Wie sie wurden was sie sind. Die popkulturell wohl präsenteste Science-Fiction-Reihe widmet sich den biographischen Leerstellen von Captain Kirk und Mr. Spock. weiter
Mit konsequenter Ästhetik will Sin City eine moralische Geschichte erzählen, in der alles schwärzer ist als im Film Noir. Das Blut fließt reichlich, aber in schwarz und weiß, nur selten gelb oder rot. weiter
Ein Film wird zum Abbild eines Genres: The Amazing Spider-Man 2 – Rise of Electro ist so etwas wie der Status Quo Vadis des Superhero-Blockbusters. weiter
Ein Zombiefilm, der mehr Roadmovie als Horrorstreifen ist, ein fast existenzialistisches Drama der Identitätsfindung, das extrem locker als Komödie daherkommt. weiter
Lehrer: Finger weg. Maria Schrader hat einen Historienfilm gedreht, der Stefan Zweig weder als Material für den Literatur- noch für den Geschichtsunterricht aufbereitet. Die Erfahrung der Vergangenheit, ein ästhetisches und ein erzählerisches Fest. weiter
Ständig ist er nackt. Adam Driver spielt einen Macker, einen gefährlichen noch dazu – und imitiert Leos Carax, in einem Film, der parasitär wie ein Bandwurm alles aufsaugt. Und den man nicht mehr so leicht los wird. weiter
Der Krieg als souveräne One-Shot-Performance: Schon vor dem Dreh von Sam Mendes’ Erstem-Weltkriegs-Film mussten alle Zufälle ausgeschlossen werden. 1917 verleitet deshalb zu einem Trugschluss. weiter
Der minimalistische Blick. Tomas Alfredson adaptiert John le Carrés Spionageroman aus dem Jahre 1974 – mit herausragenden Darstellern und sicherem Gespür für klassisches Spannungskino abseits üblicher Schauwerte. weiter
VoD: Postapokalyptisches Deutschland. Ulrich Köhler hat mit In My Room einen Film über Inneres, Bau und Heimat gedreht – und über Männer, die ihr Land lieben. weiter