Alle Filme im TV

Good Night, and Good Luck. – Kritik

, Arte

1953 nennen viele Leute Joseph McCarthy einflussreicher als Präsident Eisenhower. Doch eine Gruppe junger CBS-Journalisten mit dem arrivierten Edward R. Murrow an der Spitze stellt sich ihm entgegen. weiter 

Freiheit – Kritik

, ZDF

Johanna Wokalek und die Freiheit von und zu. Oder was mit Schauspielern in deutschen Filmen so passiert. weiter 

Friedhof der Könige – Kritik

, Arte

Apitchatpong Weerasethakul findet Bilder für die thailändische Militärdiktatur. Kranke Soldaten müssen in ihren Träumen kämpfen, während die Gegenwart brach liegt. weiter 

Die Affäre – Kritik

, Servus TV

VoD: „La Bourgeoise et le Prolo“, mit dieser polemischen Formel lässt sich der Plot von Catherine Corsinis Die Affäre (Partir) zunächst zusammenfassen. Doch darüber hinaus versucht der Film ein intimes Frauenporträt zu zeichnen. weiter 

Happy Hour – Kritik

, WDR

Alte Jungs bringen’s nicht. Regisseur Franz Müller zeigt einen Irlandurlaub zwischen Lausbubenstreich und Midlife-Crisis und belauscht ein Grundrauschen enttäuschter Erwartungen. weiter 

The Visit – Kritik

, ZDF

Eine Woche zu Besuch bei den gruseligen Großeltern: M. Night Shyamalans Low-Budget-Reißer bringt den Kinosaal zum Kreischen – vor Schrecken und vor Lachen. weiter 

Couscous mit Fisch – Kritik

, Arte

Ein geniales Couscous-Rezept, der Traum vom eigenen Restaurant und eine Symphonie an überlappendem Dialog: In Abdellatif Kechiches drittem Film wird das Erzählen gefeiert. weiter 

Willkommen bei den Rileys – Kritik

, BR

Leben bedeutet, im Takt zu bleiben. Das Leben zu meistern heißt, den Rhythmus der Trauer und des Glücks zu tanzen. Wer in Stille lebt, ist lebendig tot. Welcome to the Rileys. weiter 

Der fremde Sohn – Kritik

, ZDFneo

Eine Frau kämpft um ihr Kind und gegen den korrupten Polizeiapparat im Los Angeles der 1920er Jahre. Clint Eastwoods Der fremde Sohn ist Drama und Serienkillerfilm, Institutionskritik und Gerichtsthriller. weiter 

Polizeiruf 110: Wölfe – Kritik

, WDR

Die Unmöglichkeit der Liebe im Dienstfahrzeug. Constanze Hermann deliriert sich einen realen Albtraum, in dem Kommissar, Kollege und verhinderter Kopulant Hanns von Meuffels immer mehr ihr als irgendwelchen Tätern auf der Spur ist. weiter 

Last Night – Kritik

, Servus TV

Zweisamkeit nachts im Swimmingpool oder beim Gassigehen mit fremdem Hund. Romantik braucht einen Rahmen, und wenn die Funken sprühen, dann kann jedes Wort zu viel sein. weiter 

Heute geh ich allein nach Hause – Kritik

, RBB

Zwischen den Sinneswelten: Der Wunsch eines blinden Jugendlichen nach Anerkennung wird bei Daniel Ribeiro zu einer Suche nach neuen Wahrnehmungen für eine Welt in Veränderung. weiter 

Zwei an einem Tag – Kritik

, WDR

Wenn das Ganze weniger ist als seine Teile: In Lone Scherfigs Leinwandadaption von David Nicholls Bestseller müssen erst zwanzig Jahre vergehen, ehe sich die Protagonisten eingestehen können, dass sie füreinander bestimmt sind. weiter 

Beuys – Kritik

, SWR

Ernährung durch Kraftvergeudung: Andres Veiel stürzt sich für seinen Film über Joseph Beuys in einen Sturm der medialen Dokumente – und entdeckt, dass es manchmal die Kunst des Selbstverzehrs ist, die wahrhaft bleibende Werke entstehen lässt. weiter 

Fantastic Four – Kritik

, RTL 2

Mr. Fantastic ist elastisch wie Gummi, The Thing ist ein steinerner Kraftberg. Die speziellen Fähigkeiten vom Invisible Girl und Human Torch erklären sich von selbst. Gemeinsam kämpfen diese Fantastic Four gegen den diabolischen Doctor Doom in einem kostspieligen Kinoausflug. weiter 

The Homesman – Kritik

, Tele 5

Tommy Lee Jones erzählt ein Western-Märchen von einer Frau, die auszog, kein Mann mehr sein zu müssen. weiter 

Fighting – Kritik

, RTL 2

Dito Montiel interessiert sich kaum für die Kämpfe, die das vom Titel suggerierte Genre ausmachen – stattdessen widmet er sich dem Alltagskampf von Großstadtbewohnern. weiter 

Der Wald vor lauter Bäumen – Kritik

, One

Melanie Pröschle tritt mit viel Enthusiasmus ihre erste Stelle an einer Realschule in Karlruhe an. Ihr Versuch, ein neues Leben anzufangen scheitert kläglich, da ihre bemühte Art weder im beruflichen noch privaten Umfeld ankommt. Der Wald vor lauter Bäumen, Maren Ades beachtenswertes Regiedebüt, ist kein Film, der sich bei seinem Publikum einschmeichelt. weiter 

Jahrhundertfrauen – Kritik

, WDR

Genderwahn olé: Mike Mills zerrt seine Kindheit in den 1970ern vor die Kamera und erinnert sich an die letzten Tage von Punk und feministischer Umerziehung. weiter 

Wenn Träume fliegen lernen – Kritik

, Arte

Basierend auf Allan Knees Theaterstück Der Mann der Peter Pan war inszeniert Marc Forster (Monsters Ball, 2001) ein biederes Rührstück, das getragen von Johnny Depp an vielen Momenten dennoch ergreifend wirkt. weiter 

Stirb Langsam 4.0 – Kritik

, Sat.1

Len Wiseman setzt nach zwölf Jahren die Stirb Langsam-Reihe mit Bruce Willis fort und inszeniert eine flotte Actionjagd, die zwar inhaltlich wenige Überraschungen, aber dennoch gute Unterhaltung bietet. weiter 

Bridget Jones' Baby – Kritik

, RTL

Die wahre Liebe nur als Farce: In der neuesten Auflage treibt Sharon Maguire den anti-romantischen Gestus der Bridget-Jones-Filme auf die Spitze. weiter 

Eagle Eye – Kritik

, ProSieben

In Disturbia (2007) gab Shia LaBoeuf für D.J. Caruso noch den Voyeur, in dessen neuem Film wird seine Hauptfigur selbst höchst erfolgreich überwacht. weiter