VoD: Wenn Film und Figuren einander vertrauen: In Der Mann mit zwei Frauen (The Bigamist, 1953) interessiert sich Ida Lupino für all das, was nicht im Schema des scheinbar geradlinigen morality play aufgeht. weiter
Auf der Suche nach der verlorenen Timeline: Alan Taylor entfesselt in seiner Neuinterpretation der Terminator-Saga die Zukünfte und Vergangenheiten und beschädigt damit, was er zu beschwören vorgibt. weiter
Einmal mehr bestätigt sich, dass die Schurken die interessantesten Rollen sind. So glänzt Meryl Streep als herrlich fiese Chefin eines New Yorker Modemagazins in einem Film, der halb Satire und halb Mode-Phantasie ist. weiter
Vergangenheitsbewältigung direkt ins Stammhirn. Quentin Tarantino feiert High Noon mit Hitler. Inglourious Basterds macht aus dem Ende des „Dritten Reichs“ eine Cineasten-Fantasie. weiter
Der französische Altmeister Alain Corneau wiegt seine Zuschauer eine Stunde lang in Sicherheit – und wirft sie dann in einen völlig anderen Film. weiter
Als sie den Fluch eines todbringenden Videos stoppen will, sieht sich die Reporterin Rachel (Naomi Watts), wie ihren Sohn Aidan (David Dorfman) von einem Rachegeist bedroht. Mit einer nur mäßigen Horrorwirkung, fällt Ring 2, trotz der stringenten Umsetzung seiner Thematik um Familienverfall und Kindesmissbrauch, gegenüber dem Vorgänger deutlich ab. weiter
Hollywood hat den „J-Horror“ längst für sich und sein Publikum entdeckt. Daher verwundert die amerikanische Neuauflage des japanischen Gänsehautstreifens Dark Water nicht. Was zunächst mehr überrascht, ist die Tatsache, dass Walter Salles hierbei die Regie übernahm. weiter
Der Agententhriller als undurchsichtige Oper: Geheimdienstliche Verstrickungen und eine Frau namens Ilsa bringen Ethan Hunt ganz schön durcheinander, machen Christopher McQuarries rasanten M:I-5 aber umso schöner. weiter
Ein großartiger Genrefilm ist Departed – Unter Feinden (The Departed) auf jeden Fall. Und darüber hinaus zweifelsohne Martin Scorseses größter Wurf seit Casino (1995). weiter
Zurück im Mainstream: Weitaus konventioneller als in seinen vorherigen Filmen erzählt Gus Van Sant die tragische Geschichte des schwulen Bürgerrechtlers Harvey Milk. weiter
Handgemachte Special Effects und eine Gruselgeschichte mit Trashappeal: Sam Raimi unterbricht die Spiderman-Serie, kehrt zu seinen Ursprüngen zurück und fühlt sich dabei sichtlich wohl in seiner Haut. weiter
Vom Klassenzimmer in die Walachei und zurück. Versuch einer Erklärung, warum Fatih Akins Bestsellerverfilmung gelungen ist und trotzdem enttäuscht. weiter
Für eine Million Dollar Kopfgeld interessieren sich natürlich viele professionelle Killer – Joe Carnahan lässt sie in Smokin’ Aces alle in einem Hotel aufeinander treffen. Das ergibt eine ziemlich laute und schwarzhumorige Mischung, die allerdings zum Ende hin eine ganz andere Richtung nimmt. weiter
Haschkekse auf der Chemostation: Jonathan Levines Tragikomödie über einen Krebspatienten erlaubt dem Publikum einen schönen Kinoabend, ohne es zu sedieren. weiter