Anne at 13,000 ft
Neu auf MUBI: Alles ist labile Energie in Kazik Radwanskis Psychogramm einer Kindergärtnerin. Anne at 13,000 ft ist kinetisches Kino, in dem Deragh Campbell zu Gena Rowlands wird. Filmkritik
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Neu auf MUBI: Alles ist labile Energie in Kazik Radwanskis Psychogramm einer Kindergärtnerin. Anne at 13,000 ft ist kinetisches Kino, in dem Deragh Campbell zu Gena Rowlands wird. Filmkritik
VoD: Noch einmal im glitzernden Einhornkostüm zur Party. Kokon hält die Flüchtigkeit eines Sommers an der Grenze zum Erwachsenwerden fest und feiert das Aufwachsen seiner Heldin als poetische Entdeckungsreise. Filmkritik
Netflix: Korruption, Kriminalität, Fanatismus – Der Argentinier Marcelo Piñeyro hat mit El Reino eine clever konstruierte Politserie geschaffen, die an der Kirche und den Politikern des Landes kein gutes Haar lässt. Filmkritik
Neu auf MUBI: Vor den rigiden Regeln des faschistischen Japans flieht eine Frau in einen selbstgedrehten Agententhriller. Der für seine Horrorfilme bekannte Regisseur Kiyoshi Kurosawa setzt in Wife of a Spy eher auf subtile Absurdität als auf Drastik. Filmkritik
VoD: Ein Verdächtiger, zwei Verhörräume und der Drang, ihn zu brechen: Dominik Grafs neuer Polizeiruf macht aus klassischem Suspense eine Art Sportfilm mit zwei Halbzeiten und drohendem Schlusspfiff. Filmkritik
Disney+: Zwei Amphibienjungs müssen in einem aus der Zeit gefallenen Fischerdorf ihre Ängste überwinden. Im charmanten Animationsfilm Luca geht es um Freundschaft, vielleicht sogar um Liebe. Ganz ohne Konflikte kommt ein Pixar-Film dann aber doch nicht aus. Filmkritik
Bruno Dumont erfindet sich schon wieder neu – mit einer schelmischen Mediensatire, die hyperrealistisch und abgehoben zugleich ist. Im Mittelpunkt von France stehen die Tränen im Gesicht von Léa Seydoux. Filmkritik
VoD: Angegriffene Männlichkeit und eine Frau, die vieles mitmacht. Joachim Trier baut Beziehungsgebilde, die von der Gegenwart zeugen sollen – und tief blicken lassen. Filmkritik
VoD: François Ozons Alles ist gut gegangen ist der Final Countdown eines großen Sturkopfes und ein maximal unaufgeregter Film übers Sterben. Filmkritik
MUBI: Mit gestohlener Milch Brötchen backen, oder die europäische Unterwerfung des amerikanischen Kontinents als infantiles Projekt. First Cow stürzt sich mit großer Lust in die Persiflage und weiß um das Trügerische jeden Triumphs. Filmkritik
VoD: David und Alexis tanzen, aber nicht mehr zum selben Soundtrack. François Ozons Sommer 85 erzählt von zwei Jungen, die sich rauschhaft ineinander verlieben, aber auf eine jeweils andere Art. Filmkritik
VoD: Die Fähigkeit zu erinnern als Nachteil des Geborenseins. Sandra Wollners Science-Fiction-Film Vom Nachteil geboren zu sein treibt uns die Vorstellung aus, dass Androiden träumen können. Filmkritik
Neu auf MUBI: Ein Theater, in dem Wahrheit fabriziert wird. Sergei Loznitsas neuer Dokumentarfilm zeigt Archivaufnahmen eines Schauprozesses in der Stalin-Ära – eine Inszenierung, der man fast bis zum Ende ausgeliefert bleibt. Filmkritik
VoD: Ein Sommerfilm mit Situationskomik und eine Boy-meets-Girl-Story, die manchmal an einen Horrorfilm erinnert. Zugleich versucht Regisseur Guillaume Brac darüber nachzudenken, wie Schwarze Figuren im Kino gezeigt werden. Filmkritik
Auf Goldsuche und in Stammkneipen: Auf MUBI gibt es zwei Filme des texanischen Independent-Regisseurs Eagle Pennell zu sehen, der seine Slacker-Figuren voller Verständnis in eskalierende Situationen bringt. Special
Neu auf Netflix: Das Testpublikum tat sich schwer, reale Szenen von Fantasien der Protagonistin zu unterscheiden. Darauf wurde Joe Wrights Thriller umgeschnitten. Was von dem Problem übrigbleibt, ist das Reizvollste an The Woman in the Window. Filmkritik
VoD: Silence Radio folgt der mexikanischen Journalistin Carmen Aristegui im Kampf gegen die Zensur. Juliana Fanjuls Dokumentarfilm ist weniger Porträt als Raum für eine Stimme – und erzählt davon, was es für Zuhörer bedeutet, dieser Stimme beraubt zu werden. Filmkritik
Netflix: Nicht wissen, wer man ist, und dann auch noch in einer Kammer mit wenig Sauerstoff feststecken. Oxygen spielt in einem Zwangskokon, aus dem sich Mélanie Laurent zu befreien versucht – und mit der Frage, ob Regisseur Alexandre Aja hier der einzige Sadist ist. Filmkritik
MUBI: Sturz in die Dunkelheit bei Tag. In Camilo Restrepos Debütfilm Los Conductos kann man kaum etwas sehen, kaum etwas nachvollziehen, und doch viel begreifen. Filmkritik
Neu auf MUBI: Vier Zuschauer erfahren Kriegsfilme am eigenen Leib. In seiner letzten Regiearbeit feiert der 2020 verstorbene Nobuhiko Ōbayashi das Kino als lustgesteuertes Referenzsystem und Gegenprinzip zum Krieg. Filmkritik
Neu auf Netflix: Superheldinnen-Komödie mit slackerhafter Attitüde. Thunder Force kümmert sich nicht groß darum, seine guten Ansätze produktiv zu nutzen. Inspiriert zeigt er sich dafür von Jason Batemans Krabbenscheren. Filmkritik