Mit Quakquak und die Nichtmenschen setzt Bruno Dumont seine komödiantische Serie Kindkind um einen inkompetenten Kommissar und weitere Trottel in der französischen Provinz fort. Critic.de hat den Regisseur in Locarno getroffen und mit ihm über sein eigenwilliges Verhältnis zum Zuschauer und zur Wirklichkeit gesprochen. Ab morgen auf Arte und jetzt schon in der Mediathek. weiter
Als eine der wenigen Hollywood-Filmemacherinnen der Nachkriegszeit war Dorothy Arzner eine Studio-Regisseurin im besten Sinne. Ihr Werk zeigt, dass ein Label wie „Frauenfilm“ vor allem auf einem Missverständnis darüber basiert, was künstlerisch bedeutend ist. Auftakt zu einer Hommage. weiter
Im September zeigt das Berliner Arsenal eine Filmreihe, die sich jenen widmet, die während des Kalten Krieges unter Kommunismusverdacht standen. Dabei kommt ein überraschend politisches Bildreservoir Hollywoods zwischen Großer Depression und McCarthy zum Vorschein. weiter
Schauspieler beobachten, um mit ihnen durch Daseinszustände zu gleiten, Experimente, burlesker Humor und ein Sozialdrama. Ein Gespräch über Serien, einen seriellen Film und den Komödienmeister Leo McCarey. weiter
Man könnte problemlos jeden Tag 2018 in Locarno über La Flor schreiben. Ein paar vorläufige Notizen zur dritten, bisher besten Episode, und zu einem persönlichen Favoriten in einem starken Jahrgang. weiter
Gegen die Serie La Flor, die jeden Tag ein bisschen besser wird und schon jetzt uneinholbar das Ereignis des Festivals ist, müssen andere Filme erst mal ankommen. Drei Kurzfilmen gelingt das erstaunlich gut, ein erster Komplettreinfall ist aber auch zu sehen. weiter
VoD: Die Karten liegen auf dem Tisch. Der gut 14-stündige La Flor erzählt vom Erzählen des Kinos und setzt zu Beginn aufs B-Movie. Über keinen Film wurde schon vor dem Festival so viel gesprochen wie über diesen. weiter
„What’s Yr Take On Cassavetes“ fragte Kathleen Hannas Elektropunk-Kombo Le Tigre einst. Einen ganzen Monat lang hat man im Berliner Arsenal nun Zeit, auf diese Frage eine Antwort zu finden. weiter
Nicht nur weil sein Programm fast ausschließlich aus historischen Filmen besteht, unterscheidet sich dieses Festival deutlich von anderen: Kino wird in Bologna als Genuss verstanden. Warum man hier trotzdem über Gesellschaft, Politik und Sexualität nachdenken kann, zeigt beispielhaft eine Reihe über den italienischen Regisseur Luciano Emmer. weiter
Isabelle Huppert will angeschaut werden, aber bloß nicht spontan fotografiert. In einem Glaskasten über dem Meer castet Albert Serra junge Frauen für seinen neuen Film. Beim FIDMarseille wird nach der Aura des Kinos gefragt. weiter