Eine feindliche Sonne, apokalyptische Spielplätze und die Sackgassen der Sehnsucht: Über drei Filme aus Locarno, die über die Zukunft nachdenken und dafür mal mehr oder weniger in die Vergangenheit reisen. weiter
In unserem Podcast vom Filmfestival in Locarno sprechen Till Kadritzke, Hannah Pilarzcyk und Nadine Lange über neue Filme von Julian Radlmeier und Radu Jude sowie über die diesjährige Retrospektive zum britischen Nachkriegsfilm. weiter
Der Eifler Dokumentarästhet Dietrich Schubert ist ein Suchender und Stichwortgeber, seine bescheidenen wie ausgetüftelten Filme ein präzises Erforschen im wandernden Nebel von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Eine Huldigung zum Geburtstag. weiter
Kaum ein Regisseur des deutschen Nachkriegskinos bediente die Bedürfnisse eines ablenkungswilligen Kinopublikums so gekonnt wie Harald Reinl. Das Frühwerk des späteren Edgar-Wallace- und Karl-May-Filmserienroutiniers überrascht mit unerwarteten Tonlagen. weiter
Seit über dreißig Jahren porträtiert Aysun Bademsoy Menschen, die sich zwischen verschiedenen Welten und Kulturen zurechtfinden müssen. Im Filmmuseum Frankfurt läuft ab heute eine Werkschau mit acht Filmen der deutschtürkischen Regisseurin. weiter
Schweißperlen und Schaffelle im silent green: Eine Ausstellung bietet die Gelegenheit, in die körperlichen Bild- und Tonwelten einzutauchen, in denen Véréna Paravel und Lucien Castaing-Taylor Grenzbereiche des Sinnlichen erkunden. weiter
Zwei Filme, die sich bedrohtem und unsichtbar gemachtem palästinensischem Leben widmen: Sepideh Farsi dokumentiert ihre Kontakte mit einer Fotografin in Al-Tuffa während des Gaza-Kriegs; Diana Allans Archivfilm wiederum blickt zurück in die Zeit vor der israelischen Staatsgründung. weiter
Das Retrofestival in Bologna ließ sich erneut vom Wellengang der Filmgeschichte treiben, von schlammigen Schützengräben durch bürgerliche Wohnungen voller unerfüllter Liebe bis ins sonnendurchflutete Venedig, wo das größte Spektakel doch das Spiel von Katharine Hepburns Händen ist. weiter
Mit der Sackkarre durch die Republik: Sein Leben lang war Bernhard Marsch der fröhliche Bote einer alternativen Filmgeschichte. Am Sonntag ist der Regisseur und Mitbegründer des Kölner Filmclub 813 gestorben. Ein Nachruf. weiter
Kamera an – und los! So einfach ist Kino nicht? Im Amateurfilm unter Umständen schon. Michael Pollkleseners Werk, das derzeit dank Heimkinoveröffentlichungen einen dritten Frühling erlebt, zeigt, was für Wunderbarkeiten einem engagierten Do-It-Yourself-Ethos entspringen können. weiter