Der Regisseur Janusz Majewski begann seine Karriere als Fachmann für das Unheimliche. Später erweckte er Landschaften und Milieus der untergegangenen polnischen Vorkriegszeit in großen Kostümfilmen zum Leben. Über drei seiner Filme, die auf YouTube vefügbar sind. weiter
Manche begehren die Intensität des Lebens, manche sind ihr hilflos ausgeliefert. Warum das Kino die Flucht aus den Umständen zu häufig als heroischen Akt denkt. weiter
Einfach nur Winterschlaf machen: Die Filme des IFFMH 2020 passen gut in eine Zeit, die viel über sich selbst nachdenkt. Wie trotz verschwimmender Sektionsgrenzen auch online Festivalatmosphäre entstehen kann. weiter
Die legendäre Dokumentarfilmwoche galt als Augen- und Ohrenöffner, wie Filme geschaut und besprochen werden können. Dieses Jahr wird sie digital ausgerichtet und feiert die Inszenierung von Nähe. Ist das möglich, wenn Körper nicht mehr im Kino zusammenkommen? weiter
Ein menschenleeres Westberlin als Zwischenort, ein Brief von Ulrike Meinhof aus der Isolationshaft: Über zwei Arbeiten der belgischen Regisseurin Annik Leroy sowie weitere Filme vom DOK Leipzig. Festivalnotizen von der Uni Hildesheim. weiter
Hausbau als Lebensprojekt, Alzheimer-Alltag als Horrorfilm und keine Lust auf art people: Eindrücke von der digitalen Ausgabe des portugiesischen Dokumentarfilmfestivals. weiter
Ein russischer Zirkus als System aus Macht und Kontrolle, der Amerikanische Bürgerkrieg als Familienspaß – und zwei politische Kurzfilme, die es ganz unterschiedlich mit der Wahrheit halten: Festivalnotizen von Studierenden der Uni Hildesheim. weiter
In Herman Yaus The Untold Story werden in quälend langen Szenen Körper zerlegt. Im Heimkino-Remake Bloody Buns geht die wahre Folter auf das Konto kalauernder Cops. Wann der Ultra-Low-Budget-Film genau erschien und wer Regie führte, ist nicht restlos geklärt. weiter
Frederick Wiseman singt nochmals das Lied des guten Regierens, bei Chloé Zhao verstummen die Lieder in der Weite der Badlands. City Hall und Nomadland vermessen die Gegenwart der USA aus zwei gänzlich unterschiedlichen Richtungen. weiter
Eine Art Lolita ohne Sex und aus Lolita-Perspektive inszeniert Suzanne Lindon mit sich selbst in der Hauptrolle. Peter Dourountzis interessiert sich nicht für das Menschliche im Frauenmörder, sondern für Fassaden und Projektionen. weiter