Meine Frau weint

Berlinale 2026 – Wettbewerb: Es wird viel gesprochen in Angela Schanelecs Meine Frau weint – auf dem Arbeitsplatz, im Auto, auf Berliner Grünflächen. Und doch kreist der Film in seinen langen Kamerafahrten um die Einsicht, dass das Gesprochene nie ganz dem entspricht, was man fühlt.

Liebhaberinnen

Berlinale 2026 – Forum: In Koxis Liebhaberinnen sprechen und performen die Schauspieler*innen Elfriede Jelineks gleichnamigen Text. Es geht um alternde Körper und was es bedeutet, den eigenen Leib ein Leben lang vermarkten zu müssen.

Die Blutgräfin

Berlinale 2026 – Special: Ulrike Ottingers langjähriges Herzensprojekt Die Blutgräfin ist ein zwangloser Filmexzess und eine komplexe Tiefenbohrung in die todessehnsüchtige Geschichte Wiens.

Specials

Framing #6: Feeling the Saltburn

Podcast: Queere High-School-Gewalt in Emma Seligmans Bottoms, eliteuniversitäre Begierden in Emerald Fennells Saltburn und ein goldener Käfig namens Graceland in Sofia Coppolas Priscilla. weiter 

Framing #5: Framing 2023

Podcast: Das Beste, Lustigste, Überraschendste, Enttäuschendste aus 2023, lauter Spezialkategorien und ein Haufen Sprachnachrichten von unseren Autor*innen – hier kommt unser großer Framing-Jahresrückblick. weiter 

Die besten Filme und schönsten Kinomomente 2023

Kino, das ist der Wind in Til Schweigers Haar, Keanu Reeves’sche Äugelein, die dem nächsten Kampfsport-Potentat ins Gesicht schauen, oder auch wenn man Drogenkartell-Rituale am eigenen Wohnort zu entdecken glaubt. Critic.de-Autor*innen lassen das Filmjahr Revue passieren. weiter 

Framing #3: How To Have Kino

Podcast: Umbrüche in der Berliner Kinolandschaft, Festivalberichte aus Duisburg und Mannheim-Heidelberg und das Spielfilmdebüt How to Have Sex. weiter 

Nichts ist verloren – Die Filme von Noémie Lvovsky

Von den flüchtigen Empfindungen der Pubertät zur Erinnerung an die eigenen Eltern: Die Filme von Noémie Lvovsky, die ab diesem Freitag im Berliner Arsenal zu sehen sind, bemerken stimmungshaft und mit Lust an der Übertreibung die Abdrücke vergehender Zeit. weiter 

Die Muster erkennen: Duisburger Filmwoche 2023

Festgefahrenes auflösen, Verbindungen sichtbar machen: Wegbegleiter*innen Harun Farockis teilen bei einer Lesung Erinnerungen, eine Filmtrilogie kassiert die Erzählung vom isolierten rechten Einzeltäter ein und ein Ferienort an der Adria wird als künstliches Gebilde aus dolce vita und Ausbeutungsverhältnissen entlarvt. Ein Sehtagebuch von der geschichtsträchtigen Dokumentarfilmwoche. weiter