USA 2018. Regie: Steven Soderbergh. Mit: Claire Foy, Juno Temple Start:
Neu auf MUBI: Die Last des Kleingedruckten. Steven Soderberghs Unsane flirtet mit Sanatoriums-Horror und Kapitalismuskritik, ist aber vor allem ein gut gezielter Hüftschuss von einem Thriller. weiter
IR 2018. Regie: Mani Haghighi. Mit: Hassan Majooni, Leila Hatami
In Pig geht ein Mörder um, der es auf die Stars der iranischen Filmbranche abgesehen hat. Regisseur Mani Haghighi macht daraus Krimi-Klamauk. Oder doch subversive Kritik? weiter
VoD: In seinem neuen Dokumentarfilm lässt Karim Aïnouz die Kamera über das Tempelhofer Feld schweifen und fängt den Alltag in einer Flüchtlingsunterkunft ein. Daneben findet er zwischen grillenden Familien, chillenden Hipstern und Segways auch Spuren deutscher Romantik. weiter
„Jetzt erst recht!“ Ruth Beckermann beschreibt in Waldheims Walzer den Verlauf einer nationalen Erregung und zeichnet dabei ein noch immer zeitgemäßes Bild der modernen Mediendemokratie. weiter
MUBI: Früh zum Lesen aufstehen, um der Mittagshitze zu entrinnen. Ted Fendts etwas spröder Film über ziemlich spröde Geistesmenschen schaut genau hin, hört gut zu und hält sich im Urteil doch zurück. weiter
USA 2018. Regie: Gus Van Sant. Mit: Joaquin Phoenix, Jonah Hill Start:
Eine Sauftour mit Jack Black ist selten eine gute Idee: In seinem Remix-Biopic Don’t Worry, He Won’t Get Far on Foot schickt Gus Van Sant den querschnittsgelähmten Cartoonisten John Callahan zu den Anonymen Alkoholikern. weiter
Teuflisch gut, kaum zu ertragen: In Lav Diaz’ In Zeiten des Teufels versuchen alle, den zaudernden Dichter wachzusingen. Der greift zur Schreibmaschine, wieder einmal zu spät. weiter
In Kiyoshi Kurosawas Foreboding bereitet der Zeigefinger eines außerirdischen Spions den Weltuntergang vor. Der Schrecken der Alien-Invasion findet dabei nicht auf blutigen Schlachtfeldern statt, sondern verlagert sich in das Herz der japanischen Gesellschaft. weiter
D, Ö, F 2018. Regie: Emily Atef. Mit: Marie Bäumer, Birgit Minichmayr Start:
Eine Ikone des Leidens, hinter der der lebendige Mensch unsichtbar bleibt: 3 Tage in Quiberon durchschaut dieses Konstrukt, doch dem schönen Bild der traurigen Romy Schneider kann auch er nicht widerstehen. weiter