Angel - Ein Leben wie im Traum – Kritik
François Ozon inszeniert in seinem neuen Film das Porträt einer aufstrebenden Kitschroman-Schriftstellerin in England zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit liebevoller Distanz und verstörender Künstlichkeit.
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François Ozon inszeniert in seinem neuen Film das Porträt einer aufstrebenden Kitschroman-Schriftstellerin in England zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit liebevoller Distanz und verstörender Künstlichkeit.
In der von Norman Jewison und Drehbuchautor William Harrison entworfenen Zukunftsvision von 1975 ist Rollerball eine Art Opium fürs Volk, ein soziales Spektakel wie im alten Rom, dem die Massen mit Begeisterung in der Arena und am Fernseher beiwohnen - nur tragen die Gladiatoren hier Rollschuhe. TV-Empfehlung
In Form einer Galaveranstaltung ehrte die seit zwei Jahren für die Vergabe zuständige Deutsche Filmakademie gestern Abend in Berlin die herausragenden Leistungen des vergangenen Jahres. Die Zeremonie orientierte sich bis ins kleinste Detail an der Oscarverleihung - einem Marcus H. Rosenmüller wurde nach wenigen Worten des Dankes das Wort per Musik abgeschnitten, allerdings nicht aus dem Orchestergraben, sondern vom Band. Den Verstorbenen gedachte man via Video-Leinwand und eingängiger Musik, vergeben wurden goldene Statuen, durch das Programm führte der Comedian vom Dienst, Michal „Bully“ Herbig. Der ist seines Zeichens Mitglied der ProSieben-Star-Force. Special
Stephen King war mit Stanley Kubricks Adaption seines Bestsellers The Shining ganz und gar nicht zufrieden und produzierte infolgedessen 1997 seinen eigenen TV-Mehrteiler, der jedoch einem Vergleich nicht standhalten kann. TV-Empfehlung
Die ehemalige Dogma-Regisseurin Annette K. Olesen erzählt von einer Liebe, die sich gegen diverse Anfeindungen bewähren muss. Die Beziehung eines jungen Moslems zu einer Dänin wird nach einem tragischen Zwischenfall auf eine harte Probe gestellt. Filmkritik
Man soll Lebensmittel so behandeln wie das eigene Augenlicht, das Alter gleicht einem zerbeulten Teekessel und Brotteig besitzt Persönlichkeit - behauptet ein Zen-Priester in Doris Dörries Dokumentation über Kochen als Lebensphilosophie. Filmkritik
Will Ferrell bleibt seiner skurrilen Rollenauswahl treu. Zusammen mit Napoleon Dynamite-Schauspieler Jon Heder bildet er das erste männliche Eiskunstlauf-Paar der Filmgeschichte. Filmkritik
Zwischen politischer Utopie und persönlicher Lebenserfahrung verbringt eine Gruppe junger Pariser gemeinsam die Jahre 1968 und 1969. Ausgezeichnet für beste Regie und Kamera auf den 62. Filmfestspielen Venedig. Filmkritik
In dem argentinischen Psychothriller hat der Bodyguard eines Politikers überwiegend eine Aufgabe: warten, warten und noch mal warten. Und der Zuschauer sieht ihm dabei zu. Das hätte langweilig werden können. Ist es aber nicht. Filmkritik