Neu auf critic.de

Turistas – Kritik

Junge westliche Touristen geraten im brasilianischen Niemandsland an den falschen Arzt. John Stockwell versucht sich mit handwerklicher Sicherheit am Körperhorror, das Drehbuch liefert aber leider nicht einmal solides Genrematerial. Filmkritik 

Eine Kinogeschichte – Kritik

VoD: Ein leicht derangierter, erfolgloser Regisseur verfolgt nach einer Kinovorführung die dort ebenfalls anwesende Hauptdarstellerin. In Hong Sang-soos Eine Kinogeschichte interagieren Film und Leben auf höchst komplexe Weise. Filmkritik 

Election – Kritik

Nicht allzu oft kommt es vor, dass das berühmteste Filmfestival der Welt in Cannes einen reinrassigen Genrefilm in seinen Wettbewerb aufnimmt. Im Jahr 2005 wurde Johnnie Tos Triadenepos Election (Hak se wui) diese Ehre zuteil. Filmkritik 

Big Bang Love, Juvenile A – Kritik

Unmögliche Räume, anarchische Farb- und Lichtexzesse, dekonstruierte Genrezeichen: Takashi Miikes Auteurwerdung erreicht mit Big Bang Love, Juvenile A (46 oku nen no koi) eine neue Ebene. Filmkritik 

20.000 Jahre in Sing Sing

Im Amerika der zwanziger Jahre war Lewis E. Lawes einer der liberaleren Gefängniswärter im New Yorker Sing Sing-Gefängnis, wo er einige Haftreformen in die Wege leitete. Seine Erfahrungen dort mit reuevollen Sträflingen dramatisierte er infolge in dem Roman 20.000 Jahre in Sing Sing (20,000 Years in Sing Sing, 1932), den Michael Curtiz unter gleichem Namen noch im selben Jahr für die Leinwand adaptierte. TV-Empfehlung 

Zodiac – Kritik

Er hat´s wieder getan. David Fincher zeichnet das Porträt eines Serienkillers. Chronologisch, historisch, episch, in seiner Schlichtheit fast reduktionistisch. Seltsam unseltsam wirkt das in Anbetracht von Finchers bisherigem Werk. Filmkritik 

Loving Annabelle – Kritik

Annabelle wird von ihren Eltern in das Internat „Zur heiligen Theresa” geschickt, wo sie endlich Disziplin lernen soll. Dabei wird ihr der Aufenthalt schon bald von der attraktiven Klassenlehrerin versüßt. Filmkritik 

Elbe – Kritik

Zwei arbeitslose Binnenschiffer schippern in der Hoffnung auf einen neuen Job auf der Elbe Richtung Hamburg. Mit kleinem Budget gedreht, ist Marco Mittelstaedts zweiter Spielfilm ein elegisches Roadmovie mit kauzigen Protagonisten. Filmkritik