Neu auf critic.de

U-900 – Kritik

Auf der Suche nach neuen Herausforderungen, wird die Comedy-erprobte Figur des Atze Schröder von Regisseur Sven Unterwaldt kurzerhand auf ein U-Boot versetzt. Hinzu fügt man ein Ensemble populärer Schauspieler und ein paar beeindruckende Panoramaaufnahmen, fertig ist der avisierte deutsche Mainstream-Erfolg. Filmkritik 

Stolperstein – Kritik

Sie liegen in über 300 deutschen Städten, und es werden immer mehr. Die Stolpersteine erinnern mitten im Alltag an die Namen derer, die vom NS-Regime getötet wurden. Ein Dokumentarfilm zeigt den Künstler hinter diesem Projekt und verfolgt die Dynamik der Gedenkkultur „von unten“. Filmkritik 

The Strangers – Kritik

Drei maskierte Unbekannte terrorisieren ein junges Paar in dessen eigenem Ferienhaus. Bryan Bertinos Horrorthriller ist ein rundum gelungener Genrebeitrag. Filmkritik 

Burn after Reading – Kritik

Nach dem düsteren Oscar-Streifen No Country for Old Men (2007) versuchen sich die Coen-Brüder in leichter Unterhaltung und inszenieren mit Burn After Reading eine unbeschwerte Spionage-Komödie. Filmkritik 

Leben und Sterben in L.A.

Düstere, schwere Stimmung, versteinert-ernste Gesichtsausdrücke, 80er Jahre Sound und Outfit – das ist der Oberflächeneindruck von William Friedkins Leben und Sterben in L.A (To Live and Die in L.A., 1985). TV-Empfehlung 

Die Brücke

„Ich kämpfe nicht gegen einen Kindergarten“ ruft ein amerikanischer Soldat und wird dafür von einem der Protagonisten in den Bauch geschossen - Bernhard Wickis vielfach preisgekröntes Antikriegsmanifest demonstriert den grausamen Aberwitz des Krieges am Beispiel einer Handvoll Jugendlicher. TV-Empfehlung 

Nichts ist vergessen

In dem TV-Film Nichts ist vergessen (2007) spielen Inka Friedrich und Jörg Schüttauf ein Ehepaar,  das sich vom frisch aus der Haft entlassenen Mörder ihrer Tochter zunehmend bedroht fühlt. TV-Empfehlung 

Paul Newman gestorben

Mit Paul Newman ist am Freitag eine der größten und meistverehrten Hollywood-Legenden aller Zeiten gestorben. Wir erinnern an den vielseitigen Schauspieler.
News 

French Can Can

Der Impressionismus in Technicolor: Jean Renoir beschwört in French Can Can (1954) das Paris der Belle Epoque herauf, Schaffenszeit seines Malervaters Pierre-Auguste. TV-Empfehlung 

Die Welle – Kritik

Die Sehnsucht nach einer Gemeinschaft kann nach Ansicht des Regisseurs Dennis Gansel auch heute noch ein Potenzial für faschistoide Gesellschaftsstrukturen in sich bergen. In Gansels Film Die Welle manipuliert ein Lehrer seine vermeintlich kritischen Oberstufenschüler und formt sie zu einer autoritätsgläubigen Gruppe. Filmkritik