Tollkühne Männer in ihren stinkenden Kisten: Death Race ist, wie sein Vorbild Death Race 2000 (1975), pseudopolitischer Trash mit hohem Oktangehalt, zudem aber ehrliches, geradliniges Actionkino mit heißen Schlitten, scharfen Frauen und reichlich Blut. Filmkritik
Edith Wharton wurde 1921 der Pulitzer Preis für ihre Romanvorlage verliehen. Die Drehbuchadaption von Martin Scorsese und Jay Cocks erhielt 1994 keine Oscarnominierung. TV-Empfehlung
Zum Symposion „Im Netz der Möglichkeiten – Filmkritik in Zeiten des Internet“
Im Verlauf der Veranstaltung wurde eines immer deutlicher: Die Mehrzahl der Wortführer hat Filmkritik als journalistische Gattung bereits aufgegeben. Wir halten dagegen. Special
Vielen wird der Stummfilmregisseur und Schauspieler Victor Sjöström vorrangig als Hauptdarsteller in Ingmar Bergmans Wilde Erdbeeren in Erinnerung sein. TV-Empfehlung
Hitchcocks erster Farbfilm ist ein Experiment, auf das er Jahre später im Gespräch mit Truffaut als „irre Idee” zurückblickte. TV-Empfehlung
„Revenge is a dish best served cold“. Dieses Zitat, eine „klingonische Redensart", stellt Quentin Tarantino seinem Kill Bill Vol 1 (2003) voran und verdeutlicht nicht nur, worum es in dem auf ein Handlungsgerüst reduzierten Film geht, sondern gibt gleichzeitig einen ironisch distanzierten Blick auf das Geschehen vor. TV-Empfehlung
„Das ist ein schönes Foto, es ist so leer.“, sagt die junge Alice in Wim Wenders Alice in den Städten dem Fotojournalisten Philip Winter. Das war vor vierunddreißig Jahren. In seinem jüngsten Film Palermo Shooting beschäftigt sich Wenders erneut mit der Fotografie – und mit Bildern, die alles andere als leer sind. Interview
Roger Ferris, Geheimagent der CIA, soll im Nahen Osten den Anführer eines Terroristenrings aufspüren. In seinem neuen Film unternimmt Ridley Scott den Versuch, einen kulturell aufgeschlossenen Actionhelden zu zeichnen. Filmkritik
Aus unerfindlichem Grund provoziert der Einzug eines jungen Pärchens Nachbar Abel zu einer Reihe böser Attacken. Es dauert nicht lange, da beginnen die nachbarschaftlichen Differenzen zu eskalieren. Filmkritik
Kurzfilme sind in der Donaustadt vom 19. bis 26. November der Stoff, aus dem die Träume gemacht sind. Diese bilden neben den Wettbewerbsbeiträgen den Themenschwerpunkt des diesjährigen Festivals, das seinen Fokus auf das Kurzfilmland Schweiz legt. Special