Mit großer stilistischer und inszenatorischer Intelligenz erzählt François Truffaut das Unglück des missverstandenen Jungen Antoine Doinel. Bei den Filmfestspielen in Cannes 1959 schlug der Film ein wie eine Bombe. Filmkritik
Die weiße Hölle des Nanga Parbat – Joseph Vilsmaier verpackt in seiner Erzählung vom Tod Günther Messners konservative Gedanken in beeindruckende Bilder. Filmkritik
Er hat mit Außer Atem das Aushängeschild der Nouvelle Vague geschaffen und steht bis heute wie kaum ein anderer für das intellektuelle, politisch engagierte Kunstkino Frankreichs. Mit der vorliegenden Box erscheint eine breit gefächerte Auswahl seiner Spielfilme auf DVD, davon drei erstmals in Deutschland. Special
Parkinson – das Musical. Die Idee, ein Krankheitsdrama mit singenden Schauspielern zu erzählen, mag originell und provokant klingen, ist aber das genaue Gegenteil. Filmkritik
Depressionen können auch Spaß machen. Zumindest für Zuschauer der norwegischen Tragikomödie, in der ein lebensmüder Skiliftwärter zum Roadmovie mit Schneemobil aufbricht und wir lernen, wie man betrunken wird, ohne zu trinken. Filmkritik
Regisseur Joe Wright komponiert Bilder zu Bach und Beethoven. Bei allem Inszenierungseifer vergisst er aber, eine Geschichte zu erzählen. Filmkritik
Back to the roots: In Disneys 49. abendfüllendem Kinofilm findet das Studio zurück zum klassischen Erzählstoff, aus dem Kinder- und Märchenfilme gemacht sind. Filmkritik
Die Artus-Sage mal anders: Bresson erzählt einen Ritterfilm, dem außer den Kostümen kaum etwas vom Genre geblieben ist. Das vermeintlich Ritterliche findet außerhalb des Kaders statt.
TV-Empfehlung
Nagisa Oshima war der politischste und radikalste unter den japanischen Kinoerneuerern. Eine äußerst verdienstvolle DVD-Edition ermöglicht nun einen Einblick in das Frühwerk. Den Anfang macht sein vierter Film Das Grab der Sonne. Filmkritik
Kaum noch Kriminalität, und Sex ist so sicher wie virtuell. Unter ihrer glatten Oberfläche hat die Idealwelt in Jonathan Mostows Surrogates einige Risse. Filmkritik