Provokationen wie bei Yorgos Lanthimos und TV-Pädagogik über Jugend und Onlinepornografie prägten den dritten Festivaltag. Im bisher gelungensten Wettbewerbsbeitrag durfte man dafür gleichzeitig auf einer Hochzeit und einer Beerdigung tanzen. Special
Es ist wieder Berlinale-Zeit und auch unser Podcast ist natürlich am Start! Los geht es mit Wettbewerbsbeiträgen von Alain Gomis und Emin Alper, queeren Filmen im Programm und Highlights aus den Nebensektionen. Special
Vorne historisch, hinten Sperrholz: Die Berlinalefilme der ersten Tage werfen erstaunlich viele Blicke hinter die eigenen Kulissen. Thomas Groh mit Anmerkungen zu Shahrbanoo Sadats No Good Men, Kai Stänickes Der Heimatlose, İlker Çataks Gelbe Briefe und Xu Zaos Light Pillar. Special
Berlinale 2026 – Forum: Nach und nach verwandelt sich die trockene Komödie AnyMart über einen jungen Supermarkt-Angestellten in einen Horrorfilm. Der wahre Schrecken ist die Eiseskälte, die Regisseur Yusuke Iwasaki in der japanischen Gesellschaft aufspürt. Filmkritik
Am zweiten Berlinale-Tag reicht die Bandbreite der Premieren vom Genrefilm bis zur ehrenwerten Festival-Konfektionsware. Zu erleben gab es haarige Monster, Popstar Charlie xcx als niedergeschlagene Künstlerseele und den lustigsten Film der bisherigen Berlinale. Special
Hippes Sprachmaterial, attraktive Körper und gleitende, machmal allzu illustrative Bilder. Anna Rollers Allegro Pastell ist so offensiv zeitgeistig wie die Romanvorlage von Leif Randt – und wirkt doch wie aus ferner Vergangenheit. Filmkritik
Berlinale 2026 – Perspectives: In Dara Van Dusens Western über eine Epidemie in einem Dorf steckt noch spürbar der Schock der Coronakrise. Das Debüt A Prayer for the Dying ruft mulmige Gefühle hervor, wird aber weder Maßnahmenbefürworter noch Maßnahmengegner brüskieren. Filmkritik
Auch wenn der Name Erdogan niemals fällt, verweist Gelbe Briefe deutlich auf die Säuberungswelle in der Türkei seit dem Putschversuch 2016. Ilker Çataks Film über ein regierungskritisches Künstlerpaar in Ankara ist sein bisher politischstes Projekt. Filmkritik
Einfach alles auf die Leinwand hauen, irgendwas davon wird schon kleben bleiben. Zum Festivalauftakt feiern die neuen Filme von Gore Verbinski, Ilker Çatak und Leyla Bouzid Premiere sowie ein Neo-Western, der einen fast an Langeweile sterben lässt. Special
In Wuthering Heights spielt Emerald Fennell den Klassiker von Emily Brontë in einem Puppenhaus nach. Das Campige, das in ihrem Film steckt, kann sie dabei nie wirklich umarmen. Sex und Perversion bleiben künstlerische Geste und ironischer Spaß. Filmkritik