Ein paar Tränen im Fernbus, vom Dachboden gerettete Filmkopien, unvollendete Werke in beleuchtetem Saal, sich von hinten anschleichende Offenbarungen: critic.de-Autoren schreiben über ihre schönsten Kino-Zeitreisen des Jahres. Special
Ob man um halb drei Uhr nachts aus dem Film taumelt, vor 40 Grad Hitze in eine Vorstellung flieht oder auf dem Weg in den Kinosaal durch einen Bambusgarten muss: critic.de-Autoren schreiben über ungebremstes Cineglück, den Sitznachbarn zerreißende Gesichtsausdrücke und Sexszenen als Momente der Verwandlung. Special
Der Festivalmoment, der critic.de-Autoren vom Jahr in Erinnerung bleibt. Über ansteckendes Gelächter und wohlig-warm eingetrocknete Gefühle, das Flügelflattern eines Vogels und wundersam-amorphe Wasserwesen. Special
Normalität als Täuschungsmanöver. In Silent Night, Deadly Night ging Sonnyboy Robert Brian Wilson als Weihnachtsmann auf Menschenjagd. Nach dem Skandal, den der Film verursachte, war Wilsons Karriere schon fast wieder vorbei. Zeit für eine Würdigung. Special
Nach vier Jahren und etlichen Wechseln in Cast und Crew ist dann doch noch ein Film entstanden. Jane Got a Gun haben ausgerechnet die Mühen der Produktionsebene gut getan. Filmkritik
Allein daheim am Heiligen Abend: René Manzors Horror-Wundertüte aus den späten 1980ern macht den Weihnachtsmann zum Home Invader und umgarnt den Zuschauer mit seiner Albtraum-Ästhetik. Filmkritik
Zum Jahresabschluss ein emotionales Trio: Mit Baumbach, Noé und Garrel auf der Suche nach Sentimentalität und Sinnlichkeit. Special
Galt Steven Spielberg lange Zeit als Inbegriff des Gefühlskinos, so findet er seit Lincoln zu ungewohnter Nüchternheit. Ein Essay zu Verschiebungen in Werk und Rezeption des Regisseurs, zur gelassenen Detailschärfe von Bridge of Spies und warum der Verlust an Immersion und Pathos auch seine bedauerliche Seite hat. Special
Der Wahnsinn kommt zur Weihnachtszeit. In Franck Khalfouns erster Regiearbeit gerät der Festtagsfrust eines Wachmanns gehörig außer Kontrolle. Filmkritik
Blastfighter verknüpft die aus US-Filmen wie Rambo bekannte Melancholie über verlorene Maskulinität mit der unbeirrten Virilität europäischer Genrefilme der späten 70er und frühen 80er. Filmkritik