Neu auf critic.de

Die Verschwundene – Kritik

Ein Mord, fünf Hauptfiguren, und alle in ihrem eigenen Film: Dominik Molls Die Verschwundene ist ein paradoxes Puzzle, in dem die Zufälle vorherbestimmt scheinen und die Auflösung keine ist. Filmkritik 

A Dark Song – Kritik

Kreidekreise, Blutstropfen bei Kerzenlicht, Versprechungen von rituellem Sex: A Dark Song nimmt den Okkultismus ernst und exerziert den Abstieg in den Wahnsinn oder den Aufstieg in göttliche Sphären in klassischer Ikonografie durch. Filmkritik 

Das verlorene Gesicht – Kritik

Neu auf DVD: Eine von Panikattacken geplagte Frau liebt ihren Arzt, der selbst unter fremder Kontrolle steht. Kurt Hoffmanns Das verlorene Gesicht (1948) ist eine Mabuse-Geschichte für ottonormale Leute – und zeigt einmal mehr, wie fruchtbar das Nachkriegsdeutschland für Horrorfilme war. Filmkritik 

Anne at 13,000 ft – Kritik

Neu auf MUBI: Alles ist labile Energie in Kazik Radwanskis Psychogramm einer Kindergärtnerin. Anne at 13,000 ft ist kinetisches Kino, in dem Deragh Campbell zu Gena Rowlands wird. Filmkritik 

Critic.de unterstützen – Neue Aboprämien

Auch wenn die Kinos wieder geöffnet sind und sich unser Alltag halbwegs normalisiert hat, sind wir weiterhin auf eure Hilfe angewiesen. Sichert jetzt das weitere Bestehen von critic.de mit einem Abo eurer Wahl. Als Prämien gibt es DVDs von Sandra Wollners The Trouble With Being Born (eksystent) und Teruo Ishiis Blind Woman's Curse (Rapid Eye Movies) sowie Bücher über Beethoven und das Kino (Bertz + Fischer Verlag). News 

Kokon – Kritik

VoD: Noch einmal im glitzernden Einhornkostüm zur Party. Kokon hält die Flüchtigkeit eines Sommers an der Grenze zum Erwachsenwerden fest und feiert das Aufwachsen seiner Heldin als poetische Entdeckungsreise. Filmkritik 

El Reino – Dein Reich komme – Kritik

Netflix: Korruption, Kriminalität, Fanatismus – Der Argentinier Marcelo Piñeyro hat mit El Reino eine clever konstruierte Politserie geschaffen, die an der Kirche und den Politikern des Landes kein gutes Haar lässt. Filmkritik 

Wife of a Spy – Kritik

Neu auf MUBI: Vor den rigiden Regeln des faschistischen Japans flieht eine Frau in einen selbstgedrehten Agententhriller. Der für seine Horrorfilme bekannte Regisseur Kiyoshi Kurosawa setzt in Wife of a Spy eher auf subtile Absurdität als auf Drastik. Filmkritik