Neu auf critic.de

Ammonite – Kritik

Francis Lees zweiter Spielfilm spinnt an der englischen Südküste eine Liebesgeschichte um eine Paläontologin. Auf ein erstes Lächeln von Kate Winslet warten wir über 50 Minuten. Die Konsequenz dieser Unnahbarkeit zeichnet Ammonite aus. Filmkritik 

DOK Leipzig 2021: Auf Knopfdruck

Das DOK Leipzig ist zurück im Kinosaal. Notizen zu Filmen, in denen an Autos ebenso herumgeschraubt wird wie an den Affekten der Zuschauenden. Die reagieren manchmal durchaus verwirrt. Special 

Lancelot, Ritter der Königin – Kritik

In entgöttlichten Räumen: 1974 sorgte Robert Bressons Verfremdung der Artuslegende Lancelot, Ritter der Königin in Cannes für Zündstoff. Jetzt ist der Film auf DVD und Blu-ray erschienen – und lässt über Weltenden jenseits der spektakulären Apokalypsen nachdenken. Filmkritik 

Der letzte Sommer – Kritik

Neu auf DVD: Ein linker Dissident will per Attentat den Umbruch in einem fiktiven Staat erzwingen. Harald Brauns Der letzte Sommer (1954) ist ein als Heimatfilm inszenierter Wahlwerbespot für gemäßigte Kräfte, der zugleich eine Parabel vom Reichstagsbrand bis zur Adenauer-Wiederwahl schlägt. Filmkritik 

Cry Macho – Kritik

Clint Eastwood bricht die Geschichte vom alten Mann, der einen wilden Jungen zähmen soll, auf ihre elementaren Bestandteile herunter. In seiner Knochigkeit ähnelt Cry Macho seiner Hauptfigur, die keinen Sinn mehr darin sieht, sich wie ein Gockel zu benehmen. Filmkritik 

The French Dispatch – Kritik

Wes Andersons The French Dispatch sehnt sich danach, ein Magazin zu werden und das Publikum zu seiner gebannten Leserschaft zu machen. Beim Durchblättern mitzukommen ist nicht ganz leicht. Filmkritik 

Supernova – Kritik

VoD: Dekonstruktion einer gemeinsamen Zukunft. Anders als The Father will Harry Macqueens Supernova seine Demenz am liebsten selbst vergessen, um im Sommer des Lebens zu bleiben. Filmkritik 

2551.01 – Kritik

UNDERDOX Filmfestival: Mit dem No-Budget-Lumpenproletariats-Neostumm-Experimental-Gruselfilm 2551.01 ist Norbert Pfaffenbichler ein bildgewaltiges Werk gelungen, das sich kaum in Worte fassen lässt. Filmkritik