Der melancholische Blick fürs Schräge: In seinem ersten abendfüllenden Werk erzählt Adam Elliot von der wundersamen Brieffreundschaft zwischen einer australischen Außenseiterin und einem Sonderling aus Manhattan. Kritik
USA, GB 2008. Regie: Richard Linklater. Mit: Zac Efron, Claire Danes Start:
Richard Linklaters Verfilmung des gleichnamigen Jugendromans ist eine bittersüße Tragikomödie über die erste Liebe, den Glanz des Broadways und das Ego von Orson Welles. Kritik
USA 2010. Regie: Jon M. Chu. Mit: Adam G. Sevani, Rick Malambri Start:
Nach bewährtem Muster, ergänzt mit der sehr gut zum Genre des Tanzfilms passenden 3-D-Technik, geht die Step-Up-Reihe (Teil 1, Teil 2) in die dritte Runde. Kritik
James Bennings Film über das Ruhrgebiet ist eine doppelte Premiere: Zum ersten Mal hat der Regisseur außerhalb von Amerika gedreht, und zum ersten Mal mit digitaler Technik. Kritik
F 2009. Regie: Gaspar Noé. Mit: Paz de la Huerta, Nathaniel Brown Start:
Dumpfe Bässe, eine durch Tokios Nachtleben driftende Kamera und zwei elternlose Geschwister, die niemals sterben werden. Der jüngste Film von Gaspar Noé ist ein filmischer Drogentrip und eine cineastische Gratwanderung. Kritik
S, DK, NO, GB 2009. Regie: Tarik Saleh. Mit: Vincent Gallo, Juliette Lewis Start:
Der schwedische Regisseur Tarik Saleh inszeniert eine typisch Orwell’sche Vision als State-of-the-Art-Animationsfilm. Metropia gelingt dabei vor allem eines: Veranschaulichung innerer Angst. Kritik
Reaktivierung eines alten Feindbildes: Als weibliches Pendant zu Bond und Bourne kämpft sich Evelyn Salt durch den wiederaufkeimenden Konflikt des Kalten Krieges. Kritik
S 2008. Regie: Måns Herngren. Mit: Jonas Inde, Amanda Davin Start:
Männer in der Krise: Ehemalige Hockey-Spieler treten als Synchronschwimmer bei der Weltmeisterschaft an. Die skandinavische Komödie dreht sich um geknickten Stolz, Angst vor dem nahenden Alter und Kerle mit Badekappen. Kritik
USA 2010. Regie: Joe Carnahan. Mit: Liam Neeson, Bradley Cooper Start:
Die Verfilmung der Fernsehserie aus den 1980er Jahren bleibt ihrer Vorlage treu, ragt aber genau deshalb nur wenig aus der Masse ähnlicher Filme heraus. Kritik
F 2009. Regie: Stéphane Brizé. Mit: Vincent Lindon, Sandrine Kiberlain Start:
Nach Man muss mich nicht lieben erzählt Stéphane Brizé erneut von einem Mann, der aus seinem eintönigen Leben gerissen wird. Die großen Gefühle, die der französische Regisseur dabei beschwört, kann er kaum erfahrbar machen. Kritik
USA 2010. Regie: Dennis Dugan. Mit: Adam Sandler, Kevin James Start:
Adam Sandler versammelt eine publikumswirksame Riege Comedians, die sich in der verkrampften Erzählweise von Kindsköpfe allerdings gründlich verheddern. Der neue Film von Dennis Dugan baut gleichzeitig auf niveaulose Scherze und auf süffige Familienmoral. Kritik
Ein Fußballmärchen aus Südafrika versucht, anhand eines persönlichen Schicksals von der Aids-Tragödie des Kontinents gefällig zu erzählen – mit Happy End und überdeutlicher Botschaft. Kritik
E 2009. Regie: Isabel Coixet. Mit: Rinko Kikuchi, Sergi López Start:
Weil die Spanierin Isabel Coixet ein großer Japan-Fan ist, hat sie einen Film in Tokio gedreht. Während sie selbst dabei im besten Fall viel gelernt hat, bleibt der Betrachter eher irritiert zurück. Kritik
, D 2010. Regie: Jan Bonny, Oliver Schwabe. Mit: Matthias Brandt, Guntram Brattia Start: ,
Die Beatles, das Fernsehen und das Leben - Jan Bonny und Oliver Schwabe widmen einer der wichtigsten Figuren des deutschen Fernsehens einen Film: Horst Königstein. Kritik
D 2010. Regie: Dietrich Brüggemann. Mit: Robert Gwisdek, Jacob Matschenz Start:
Dietrich Brüggemann gelingt mit seinem neuen Film ein Kunststück. Ein Rollstuhlfahrer, dessen Zivi und eine Frau verlieben sich ineinander, und trotzdem kommt kein Kitsch dabei heraus. Kritik
F 2009. Regie: Jean-Pierre Jeunet. Mit: Dany Boon, André Dussollier Start:
Die Rückkehr des Jean-Pierre-Jeunet-Universums: Diesmal nimmt der Poet des Skurrilen die Machenschaften der Waffenlobby aufs Korn und – unnötigerweise – seinen eigenen Film gleich mit auf die Schippe. Kritik
USA, CN 2010. Regie: Harald Zwart. Mit: Jaden Smith, Jackie Chan Start:
Kampfsport mit pädagogischer Botschaft: Das Remake des Teenie-Klassikers setzt auf eine aufwändige Inszenierung und unterzieht seine Hauptfigur einer mehrjährigen Verjüngungskur. Kritik
„Albaner, ihr werdet niemals Griechen sein!“ Aber vielleicht andersherum? Mit einem angenehm verschrobenen Film wendet sich Fillipos Tsitos einem schwerwiegenden Defizit seines Heimatlandes zu. Kritik
GB 2009. Regie: Duncan Jones. Mit: Sam Rockwell, Matt Berry Start:
One-Man-Drama: Duncan Jones’ Spielfilmdebüt zeigt Sam Rockwell auf einer Mondbasis als einsamen Arbeiter, dessen Identität und Realitätswahrnehmung gleichermaßen hinterfragt werden. Kritik
Neben dem in Cannes preisgekrönten Kinatay (2009) startet noch ein weiterer Film des philippinischen Regisseurs Brillante Mendoza in unseren Kinos. Das Sozialdrama Lola erzählt davon, wie viel Geld und Mühe der Tod kosten kann. Kritik
USA 2010. Regie: David Slade. Mit: Kristen Stewart, Robert Pattinson Start:
Die Geschichte von Bella, dem Mädchen, und Edward, dem Vampir, geht in die dritte Runde und erweist sich einmal mehr als perfekte Wunscherfüllungsmaschine für ein genau definiertes Publikum. Kritik
PH, F 2009. Regie: Brillante Mendoza. Mit: Mercedes Cabral, Julio Diaz Start:
Brillante Mendozas kontroverse Horrorfahrt in die Nacht wurde in Cannes von einem Kritiker als „schlechtester Film in der Geschichte des Festivals“ bezeichnet und von der Jury mit dem Preis für die beste Regie geehrt. Kritik
Nach seinen letzten Erfolgen Das Fenster gegenüber und Saturno Contro kehrt Ferzan Ozpetek mit einer Geschichte um eine Großfamilie zurück und bedient sich vieler Zutaten der Commeddia all’italiana. Leider fehlt das entsprechende Rezept. Kritik
D, Ö 2010. Regie: Jan Tenhaven. Mit: Alfred Proksch, Gabre Gabric Start:
Ein Dokumentarfilm widmet sich dem Thema Seniorensport. Das hört sich erst mal nicht aufregend an, entpuppt sich aber als faszinierendes Phänomen. Regisseur Jan Tenhaven gelingt ein Porträt fünf eindrucksvoller Athleten. Kritik
CA, D, F, B 2009. Regie: Jaco Van Dormael. Mit: Jared Leto, Diane Kruger Start:
Das Prinzip der Entropie: In seinem neuen Film erzählt Jaco Van Dormael vom Leben, vom Lieben und den Prinzipien des Universums – ein großformatiges Puzzle, dass am Ende dennoch kein Bild ergibt. Kritik
D 2008. Regie: Florian Eichinger. Mit: Anna Brüggemann, Peter Kurth Start:
Dem Abgrund so nah. Florian Eichingers Psychodrama vor schneebedeckter Alpenkulissen holt den angestaubten Vater-Sohn-Konflikt aus der Mottenkiste und begibt sich auf holprige Pfade. Kritik