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35 Rum

Das schmerzliche Loslassen eines allein erziehenden Vaters von seiner erwachsen gewordenen Tochter erzählt die französische Regisseurin Claire Denis in leisen und poetischen Bildern. Filmkritik 

Vicky Cristina Barcelona

VoD: Auf nach Barcelona! Woody Allen verlässt London und wendet sich wärmeren Gefilden zu. Herausgekommen ist dabei eine leichtfüßige romantische Komödie mit einer unaufdringlich analytischen Schlagseite. Filmkritik 

13 Tzameti

Mubi: Mit seinem Regiedebüt ist Gela Babluani ein fesselnder Thriller über die Reise eines jungen georgischen Immigranten in die Abgründe der menschlichen Seele gelungen. Filmkritik 

Das jüngste Gewitter

VoD: Das Leben ist grausam. Die Apokalypse droht, und zum Abendessen gibt es alkoholfreies Bier. In Roy Anderssons Nachschlag zu Songs from the Second Floor bläst uns eine Tuba den vielleicht allerletzten Marsch. Filmkritik 

Der Schlachter

Mediatheken-Tipp: Chabrol verneigt sich in seinem ruhigen Psychothriller vereinzelt vor Hitchcock, und inszeniert das wortkarge Script mit moralischer Distanziertheit und der klassisch simplen Präzision, für die er so renommiert ist. TV-Empfehlung 

Shoah

VoD: Das Werk eines besessenen Spurensuchers, ein Meilenstein der Filmgeschichte und die bis heute eindrucksvollste und wichtigste filmische Auseinandersetzung mit der Judenvernichtung. Filmkritik 

Gefahr und Begierde

VoD: Eine junge Studentin soll im Shanghai des Zweiten Weltkrieges einen verhassten Kollaborateur in eine Falle locken. Ang Lees Gewinner des goldenen Löwen auf den diesjährigen Filmfestspielen von Venedig ist ein stiller Liebesfilm. Filmkritik 

Gegenüber

VoD: Gewalt in jeder Beziehung. Jan Bonnys Debütfilm, der in Cannes und auf dem Münchener Filmfest für Aufsehen sorgte, zeigt die Ehe als Hölle und die Familie als pathologisches System. Filmkritik 

Planet Terror

VoD: Robert Rodriguez sorgt mit seinem Grindhouse-Beitrag sicher für gute Laune unter den Freunden des Trashkinos. Selten ging es im Kino so eklektisch blutig zu wie in Planet Terror. Filmkritik 

Flandern

VoD: Seinen neuen Film siedelt Bruno Dumont zunächst in der weitläufigen Landschaft Flanderns an und zeigt eine Dreiecksbeziehung inmitten von Eifersucht, roher Sexualität und der Brutalität des Krieges. Filmkritik 

Eine Kinogeschichte

VoD: Ein leicht derangierter, erfolgloser Regisseur verfolgt nach einer Kinovorführung die dort ebenfalls anwesende Hauptdarstellerin. In Hong Sang-soos Eine Kinogeschichte interagieren Film und Leben auf höchst komplexe Weise. Filmkritik 

Ein kurzer Film über das Töten

VoD: Krzysztof Kieslowskis Ein kurzer Film über das Töten ist ein künstlerischer Paukenschlag, der – zumindest für die Länge des Kinobesuchs – das ewig Verdrängte, den Tod und das Töten, ins Bewusstsein ruft und uns aus der eigenen Lethargie gegenüber diesem Tabu wachrüttelt. Filmkritik 

Belle de Jour - Schöne des Tages

Mediatheken-Tipp: Luis Buñuels Belle de Jour - Schöne des Tages, 1967 in Frankreich entstanden, basiert auf einem Roman von Joseph Kessel, adaptiert in Drehbuchform von des Regisseurs regelmäßigem Kollaborateur Jean-Claude Carrière. TV-Empfehlung 

Twentynine Palms

VoD: Die Liebe und nichts als die Liebe. Regisseur Bruno Dumont zeigt sich auch in seinem dritten Spielfilm als Meister der Reduktion. Das führt zu einem suggestiven Sog, den der Zuschauer so schnell nicht vergisst. Filmkritik 

Friends with Money

Jennifer Aniston überzeugt als ernsthafte Schauspielerin. Eine wagemutige Behauptung? Nicht, wenn man Friends with Money gesehen hat. Filmkritik 

Eine fatale Entscheidung

VoD: Nathalie Baye, François Truffauts Entdeckung und Liebe, schon immer eine großartige Schauspielerin, setzt in diesem leisen Polizeidrama ihre ganze Reife für das komplexe Porträt einer faszinierend ambivalenten Frau ein. Filmkritik 

Caché - Versteckt

VoD: Ein Pariser Ehepaar wird mit anonymen Videoaufnahmen ihres Alltags terrorisiert. In seinem neuesten Film präsentiert der Österreicher Michael Haneke einen subtilen Thriller und wühlt die verdrängte Kolonialgeschichte der französischen Gesellschaft auf. Filmkritik