Auftakt für unseren neuen Podcast, in dem wir jeden zweiten Sonntag über Film und Kino sprechen. In der Pilotfolge geht es unter anderem um die aktuellen Filme von Justine Triet, David Fincher und Timm Kröger. weiter
Tarotkarten, Polaroid-Kameras und Selfie-Videos: In der Bretagne wird das Drehbuchschreiben als Prozess verstanden, bei dem das Schreiben ganz zuletzt kommt. Ein Besuch beim von Bauhaus inspirierten Workshop Less Is More. weiter
Anselm Kiefer geht durch sein Werk und sieht, dass es groß ist. Wim Wenders gibt sich festivalhumanistisch, geduldig und präzise. Katharina Lüdins Debütfilm bietet zum Glück keine Lösungen. Ein Sehtagebuch. weiter
Stock Footage im Patriarchat, queere Familiarität in Armenien und ein dramatischer Einsatz auf dem Mittelmeer: So verdienstvoll die Filme beim DOK Leipzig meist sind, das Sprechen über sie ist mitunter befremdlich. weiter
In einem kleinen Dorf in der Bretagne hat sich eine Drehbuchwerkstatt etabliert, die verspricht, mit agilen Methoden gegen verkrustete Strukturen beim Entwickeln von Drehbüchern vorzugehen, spielerisch und mit ziemlich viel Eifer. critic.de war bei Less is More zu Besuch und hat dessen künstlerischen Leiter Antoine Le Bos interviewt. weiter
Die Zensur des Hays-Codes im Hollywood der 1930er Jahre betraf nicht nur Sex und Moral, sondern bedeutete vor allem das Ende einer Lust an der Form. Eine gestern zu Ende gegangene Reihe des Filmkollektivs Frankfurt zeigt Musical-Bilder, die noch nicht gemaßregelt wurden. weiter
Rodrigo Morenos dreistündiger Bankraub-Film The Delinquents erschafft einen cinephilen Schutzraum auf dem Lande, Ryusuke Hamaguchis Evil Does Not Exist verweigert sich holzhackend Kino-Nostalgie wie Landschwärmerei. weiter
Wer klatscht wo mit? Raven Jacksons von der US-Kritik gefeierter Coming-of-Age-Film All Dirt Roads Taste of Salt will mit Händen gefühlt werden, Guto Parentes Horror-Covid-Selbstreflexion A Strange Path bleibt schön inkonsequent. weiter
Christos Nikous High-Concept-Indie-Film Fingernails um eine Folterpraxis als Liebesbeweis entpuppt sich als angenehm altmodische RomCom, Isabella Eklöfs panskandinavische Koproduktion Kalak als aufdringlich intime Arthouse-Tortur. weiter
Vielleicht weiß die deutsche Beziehungskomödie der 1990er Jahre von ihrer Zeit etwas, woran wir uns nicht mehr erinnern. Eine vom Filmkollektiv Frankfurt kuratierte Reihe widmete sich der Hochphase dieses Genres. weiter