USA 2017. Regie: David Leitch. Mit: James McAvoy, Sofia Boutella Start:
Ein Film, der gut aussieht und vieles zugleich sein will: Glamour-Agententhriller, weltumspannende Zeitgeschichte und feministischer Actionfilm. Schade nur, dass David Leitch so viel Angst davor hat, sich lächerlich zu machen. weiter
2017. Regie: Matt Reeves. Mit: Judy Greer, Chad Rook Start:
Die Zukunft des Planeten gehört den Affen. Mit dem Erbgut von altem, neuem und modernem Hollywood und etwas Verhaltensbiologie wird der dritte Teil des Reboots zum bewegenden Primaten-Melodrama. weiter
USA 2016. Regie: Ezra Edelman. Mit: Kareem Abdul-Jabbar, Mike Albanese
VoD: Wie jemand weiß und wieder schwarz wird. Ezra Edelman widmet einem der berühmtesten Justizfälle der neueren Geschichte einen epischen Dokumentarfilm – und führt nicht zuletzt die Vorstellung eines farbenblinden Amerikas ad absurdum. weiter
IT, F 2016. Regie: Marco Bellocchio. Mit: Bérénice Bejo, Valerio Mastandrea Start:
VoD: Das gestutzte Ornament: Marco Bellocchio steht dem Überschwang des Melodrams seltsam reserviert gegenüber, entwickelt aber gerade in der Trägheit ein unvermutetes Pathos. weiter
USA 2017. Regie: Jesse Peretz. Mit: Alison Brie, Betty Gilpin
Netflix: Exploitation und Ermächtigung. Die Frauen-Wrestling-Dramedy Glow inszeniert das Nachspiel der US-amerikanischen Frauenbewegung mit Spandexshorts, Neonfarben und viel Haarspray. weiter
GB, F, USA 2017. Regie: Christopher Nolan. Mit: Tom Hardy, Cillian Murphy Start:
Schon nach einer Viertelstunde ist man völlig erschöpft: In seinem Film über eine spektakuläre Rettungsaktion im Zweiten Weltkrieg immunisiert uns Christopher Nolan gegen seine eigene Großspurigkeit. weiter
F 1980. Regie: Claude Pinoteau. Mit: Claude Brasseur, Brigitte Fossey Start: ,
VoD: Mit dreizehn größer als alle anderen. Claude Pinoteaus La Boum von 1980 beschert noch einmal Nachmittagspartys mit lila Nebel - und eine Sophie Marceau, die noch immer zu jung ist, um wahr zu sein. weiter
Festival International de Cinéma de Marseille 2017: Den Männern das Meer, den Frauen das Land: In ihrem Regiedebüt nimmt sich die Französin Charlotte Serrand Ovids wartender Heldinnen an und ist mal so frei, sie zu emanzipieren. weiter
JP 2016. Regie: Tetsuya Mariko. Mit: Yûya Yagira, Masaki Suda
Grinsende Soziopathen und sadistische Hipster: Tetsuya Marikos kleiner, dreckiger Festivalhit Destruction Babies schleift den Zuschauer über den Asphalt einer japanischen Kleinstadt und drückt ihn in die nächste Blutlache. weiter