Neu auf critic.de

Genesis – Kritik

Nach Mikrokosmos (1996), der Das Volk der Gräser vorstellte, richten die französischen Regisseure Claude Nuridsany und Marie Pérennou ihren Blick nun auf das ganze Universum und die ganze Geschichte der Entstehung. In Genesis geben sie leider philosophischen Erwägungen den Vorrang über reinem Erstaunen, das den ersten Film zu einem Welterfolg gemacht hatte. Filmkritik 

Die kalte See – Kritik

Vor vier Jahren hatte der isländische Schauspieler und Regisseur Baltasar Kormákur sein erfolgreiches Spielfilmdebüt mit der schwarzhumorigen Beziehungskomödie 101 Reykjavík. In Die kalte See (Hafið) inszeniert Kormákur nun das für Island politisch brisante Thema um das Fischfang-Quotensystem, eingebettet in ein Familiendrama mit Anleihen aus King Lear. Eine schwere Bürde für Kormákur, dessen Ironie und Talent für gut erzählte Geschichten in diesem Film nur schwer wiederzuerkennen sind. Filmkritik 

Owning Mahowny – Kritik

Richard Kwietniowskis zweiter Spielfilm ist das beeindruckende Portrait eines unscheinbaren Bankangestellten in Toronto, der seiner Spielsucht zum Opfer fällt und bis zu seiner Festnahme Gelder in Millionenhöhe veruntreut. Die Handlung basiert auf wahren Ereignissen und dokumentiert ein schicksalhaftes Drama aus der schillernden Welt der Finanzen und Casinos. In der Hauptrolle glänzt Charakterdarsteller Philip Seymour Hoffman. Absolut sehenswert. Filmkritik 

Land of Plenty – Kritik

Der in kürzester Zeit entstandene Film Land of Plenty ist der bisher politischste von Wim Wenders. Er zeigt die Armut im Land des Überflusses und paraphrasiert das paranoide Verhalten Amerikas zur Welt und den blinden Patriotismus einiger Amerikaner. Filmkritik 

Männer wie wir – Kritik

In Männer wie wir versucht ein schwuler Torwart, seine Fußballerehre zu retten. Das ist stellenweise sehr amüsant anzusehen, verzichtet aber leider nicht auf die üblichen Klischees über homosexuelle Männer. Filmkritik 

Collateral – Kritik

Als das Opfer eines Killers aus dem Fenster und auf ein Taxi fällt, muss dieser improvisieren. Von diesem Moment an wird seine nächtliche Tour mit dem Fahrer des Wagens zur Odyssee zweier Männer am Scheideweg. Filmkritik 

Resident Evil: Apocalypse – Kritik

Regisseur Alexander Witt lässt in Resident Evil: Apocalypse, dem zweiten Teil der Videospiel-Verfilmung, eine schwer bewaffnete Milla Jovovich erneut gegen Zombiehorden und Monster kämpfen und präsentiert dabei einen Film fern ab jeder Form von nachvollziehbarer Logik und Handlung. Filmkritik 

The Fog of War – Kritik

Die elf Lehrsätze des früheren amerikanischen Verteidigungsministers Robert McNamara, zusammengestellt von der Dokumentarikone Errol Morris, kunstvoll arrangiert mit der Musik seines langjährigen Weggefährten Philip Glass und bereits ausgezeichnet mit dem Oscar. Die dadurch geschürten Erwartungen werden nicht enttäuscht in einem der Filmhighlights des Spätsommers. Filmkritik 

La Mala Educación – Schlechte Erziehung – Kritik

La mala educación (Schlechte Erziehung) erzählt eine verschachtelte Geschichte über Leidenschaft, Schuld und Unschuld, Heilige und Huren. Im Mittelpunkt stehen zwei Männer, die sich als Kinder in einer Klosterschule kennen gelernt haben und sich nach 20 Jahren wieder begegnen. Filmkritik